Sektion des Monats

Kunsthaus Zug

Kunsthaus Zug, 2018, Foto: Jorit Aust Photography

Das Kunsthaus Zug ist ein Ort für zeitgenössische und moderne Kunst - in schönster Umgebung mitten in Zug. Es verfügt über eine weltweit beachtete Sammlung der Wiener Moderne (Gustav Klimt, Richard Gerstl, Josef Hoffmann, Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Fritz Wotruba u.v.a.). Weitere Sammlungsschwerpunkte sind der Schweizer Surrealismus und Fantastik, Schweizer Skulptur und Plastik sowie Kunst mit Bezug zum Kanton Zug. 

Das Kunsthaus Zug versteht sich als Partner zeitgenössischer Künstler und ermöglicht neuartige, oft mehrjährige Sammlungsprojekte auch im öffentlichen Raum (Olafur Eliasson, Tadashi Kawamata, Pavel Pepperstein, Christoph Rütimann, Roman Signer, Richard Tuttle). Regelmässig werden interdisziplinäre Projekte in Kooperation mit anderen Veranstaltungen oder Institutionen realisiert.

Die vielfältige Sammlung wird aus Platzgründen in thematischen Wechselausstellungen präsentiert.

www.kunsthauszug.ch

Ausstellungen

VON DER FIGUR ZUM RAUM

Skulpturen, Objekte, Installationen der Sammlung

30. März bis 12. Mai 2019

Bei der diesjährigen grossen Sammlungsausstellung erhält das spannungsvolle Wechselspiel zwischen Figur und Raum eine Bühne. Mit Werken von Hans Aeschbacher, Alexander Archipenko, Joannis Avramidis, Helen Balmer, Serge Brignoni, Trudi Demut, Hans Fischli, Karl Geiser, Hermann Haller, Ilya Kabakov, Michael Kienzer, Friedrich Kiesler, Ödön Koch, Peter Kogler, Friedrich Kuhn, Sara Masüger, Jakob Probst, Fritz Roth, Katharina Sallenbach, Bernhard Schobinger, Roman Signer, Josephine Troller, Richard Tuttle, Andreas Urteil, Eva Wipf, Fritz Wotruba.

Projekt Sammlung (5) – ROMAN SIGNER

Neue Skulpturen, Videos und Installationen

Roman Signer, Skulptur, 2018, Foto: Roman Signer

25. Mai bis 15. September 2019

Roman Signers Werke erklären sich gerade so weit, dass es die Fantasie anzuregen vermag. Seine Skulpturen sind seine Worte, wie er sagt: Ein Rasenmäher und ein Stuhl, ein Stiefel, ein Schirm und ein Kajak. In immer neuen Kombinationen entwickelt er prozesshaft Bausätze weiter zu neuen Werken. Damit diese funktionieren, braucht es bisweilen Wasser, Wind, Feuer oder Sand; immer braucht es die Gedankenwelt der Betrachtenden, die den Blick des Künstlers auf das Absurde am menschlichen Dasein freilegt. Es sind neue, in der Schweiz nie präsentierte Arbeiten, die in Zug zu sehen sein werden.

MY MOTHER COUNTRY – MALEREI DER ABORIGINES

Sammlung von Pierre und Joëlle Clément, Zug

Thomas Tjapaltjarri, Tingari, 2007

29. Sept. 2019 bis 5. Januar 2020 

Grossformatige Bilder, erdig und sinnlich erzählen die Geschichten von Ritualen und von einer grossen Verbundenheit zur Kraft der Natur. Zugleich wirken die freien, offenen Bilder verblüffend modern.

Das Ehepaar Joëlle und Pierre Clément aus Zug wird im Kunsthaus Zug seine bedeutende Sammlung der Aborigines-Malerei zugänglich machen. Immer wieder sind sie ins Northern Territory in die Gebiete der Aborigines gereist, um den rund 60 Urheberinnen und Urhebern der Werke zu begegnen und in persönlichen Kontakten zu jener hochkarätigen Auswahl zu gelangen, die sie erstmals in einer Museumsschau zeigen werden. Es ist die erste Präsentation von Aborigines-Malerei in der deutschen Schweiz.

Trägerschaft

Die Zuger Kunstgesellschaft wurde 1957 gegründet, führt das Kunsthaus Zug und ist Eigentümerin der Sammlung. Die Eigentümerin des Kunsthauses ist die Stiftung der Freunde Kunsthaus Zug, die auch Kunstreisen organisiert. Kanton Zug, Stadt und Gemeinden, Sponsoren, lokale und nationale Stiftungen und 1200 Mitglieder und Gönner bilden zusammen die erweiterte Trägerschaft.