Sektion des Monats

Kulturpolitik: Aktuell

Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2021–2024: Vernehmlassung der AG Visuelle Kunst zum Entwurf vom 29. Mai 2019

Wie bereits für die Kulturbotschaft 2012–2015 und die Kulturbotschaft 2016–2020 hat der Schweizer Kunstverein auch für die Kulturbotschaft 2021–2024 Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Stakeholder der Bildenden Kunst eingeladen, den Kulturbehörden des Bundes im Rahmen der bewährten Arbeitsgruppe (AG) Visuelle Kunst noch vor der Formulierung eines Botschaftsentwurfs ein Stimmungsbild der Szene zu vermitteln und Einblick in Themen und Anliegen zu gewähren, die die Betroffenen bewegen. Dies geschah am 27. Juli 2018 mit einem gleichlautenden Schreiben an Bundesrat Berset sowie an die Direktionen von BAK, Pro Helvetia und Musée Suisse. Jetzt, wo der Botschaftsentwurf vom 29. Mai 2019 vorliegt und die interessierten Kreise zur Vernehmlassung eingeladen sind, nimmt die Arbeitsgruppe Visuelle Kunst die Gelegenheit wahr, sich erneut zu äussern. 

Vernehmlassungsantwort der AG Visuelle Kunst zur Kulturbotschaft 2021–2024

Diskussionspapier der AG Visuelle Kunst zur Kulturbotschaft 2021-2024

Im Juli 2018 hat die Arbeitsgruppe Visuelle Kunst Bundesrat Berset, dem Bundesamt für Kultur, der Kulturstiftung Pro Helvetia und dem Schweizerischen Nationalmuseum ein Diskussionspapier unterbreitet mit dem Ziel, ein Stimmungsbild der Szene zu vermitteln und Einblick in Themen und Anliegen zu gewähren, welche die Betroffenen bewegen.

Diskussionspapier der Arbeitsgruppe Visuelle Kunst zur Kulturbotschaft 2021-2024

Revision des Urheberrechtsgesetzes und des Folgerechts

Der Schweizer Kunstverein hat an der Vernehmlassung mitgewirkt und sich im Einklang mit der Kulturbotschaft des Bundes und der von der Kulturpolitik postulierten Teilhabe der Bevölkerung insbesondere für die Einführung des Verzeichnisprivilegs, die Erweiterung des Zitatrechts und die Neuregelung für Museums-, Messe-, Galerien- und Ausstellungskataloge engagiert. Im Moment liegt der Ball beim Parlament, das den Revisionsentwurf in den vorbreitenden Kommissionen und anschliessend in den Räten behandeln wird. Leider ist in der Vorlage  der Schutz der nicht-individualisierten Fotographie (Lichtbildschutz) aufgenommen worden. Der Schweizer Kunstverein ist im Einvernehmen mit praktisch allen kulturellen Vermittlungsinstitutionen strikt gegen den Schutz der nicht-individualisierten Fotographie, der im Extremfall jegliche Vermittlungstätigkeit zum Erliegen bringen könnte. Stattdessen soll die bisherige Situation (Schutz der als künstlerisch bezeichneten Werke und nicht aller fotographischen Erzeugnisse) beibehalten werden.

Der Schweizer Kunstverein hat sich an der Vernehmlassung zur Revision des Urherberrechtsgesetzes (URG) beteiligt. Lesen Sie die Stellungnahme des Schweizer Kunstvereins:
Stellungnahme Schweizer Kunstverein vom 30.3.2016 zur Revision des URG

 

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Schweizer Kunstvereins zum Folgerecht: 
Stellungnahme Schweizer Kunstvereins zum geplanten Bericht des Bundesrats in Erfüllung des Postulats 13.4083 Luginbühl, „Erlös für Schweizer Künstlerinnen und Künstler“ (Folgerecht)