Sektion des Monats

Aktuell

Kunsthaus Langenthal: Chloé Delarue
TAFAA – NEW RARE XPENDABLE, bis 7. April 2019

Chloé Delarue, TAFAA – SO O AM Detailansicht NEO GEOGRAPHY I, CAN Neuchâtel, 2017 Photo CDFD

Chloé Delarue(*1986, lebt in Genf) verbindet in ihrer bisher grössten Einzelausstellung Latexgüsse, Kabel, industrielles Gestänge, sezierte Bildschirme und andere untote Elemente des elektronischen Zeitalters zu einem technoorganischen Wuchern, das sich als Gesamtinstallation über den ersten Stock des Kunsthauses erstreckt. Zukunftsvisionen scheinen sich hier bereits wieder im Zustand des Zerfalls zu befinden. Der Arbeit zugrunde liegt eine langjährige Beschäftigung mit dem Einfluss technologischer Entwicklungen auf Körper und Geist, zu künstlicher Intelligenz und Biotechnologie sowie eine neue Recherche zu einer chinesischen Geisterstadt und neofeudalistischen Ideologien im Silicon Valley.

Gleichzeitig zeigt das Kunsthaus Langenthal erstmals Fotografien des BernersBeat Jost(*1936), entstanden in seinem «Atelier für Werbefotografie» ab den 1960er- bis in die 1990er-Jahre. 

Mehr...

 

Kunstmuseum St. Gallen in der Lokremise: CAMOUFLAGE vom 9. Februar - 16. Juli 2018

Grace Schwindt_Camouflage

CATHERINE BIOCCA, KASIA FUDAKOWSKI, GRACE SCHWINDT, ZIN TAYLOR 
Die Ausstellung Camouflage präsentiert vier internationale Kunstschaffende, deren visuelle Sprache sich mit surrealistischen und traumähnlichen Darstellungsformen beschäftigt. Besonders im Medium der Skulptur werden Werke gezeigt, die verborgene Bedeutungen ergründen.

Mehr erfahren ...

 

Musée des beaux-arts le Locle: Prochaines expositions

Si les femmes ont longtemps été exclues de l'apprentissage et de la pratique des arts pour des raisons culturelles, l'engagement à affronter l'invisibilité dont elles souffrent en tant que créatrices et artistes n'en est pas moins pertinent aujourd'hui. Alors que les années 1970 ont vu l'essor des expositions collectives féminines, le mouvement de libération des femmes ne s'est pas accompagné au cours de ces mêmes années d'une présence croissante dans les galeries ou d'un nombre accru d'expositions individuelles consacrées aux femmes artistes. Au 21e siècle, il ne fait aucun doute que la parité n'est pas encore atteinte. Après cette longue invisibilité des femmes dans l’art, le Musée des beaux-arts le Locle, à l’image de la société, souhaite un meilleur équilibre et favoriser l’entrée d’œuvres de femmes au sein du musée. Les six artistes que nous présentons ici – Sophie Bouvier Ausländer, Lili Erzinger, Laura Letinsky, Sandrine Pelletier, Viviane Sassen et SMITH – interrogent le monde et ses représentations à travers un prisme qui intègre la question du genre. Vernissage le 15 février 2019 à 18h30 

En savoir plus...

 

Kunsthaus Zürich veröffentlicht Jahresprogramm 2019

Oskar Kokoschka, Montana, 1947, Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm, Kunsthaus Zürich, 1947, © Fondation Oskar Kokoschka / 2018 ProLitteris, Zürich

Mit einem Mix von monografischen und thematischen Ausstellungen, die unterschiedliche Gattungen und Epochen überspannen, wagt das Kunsthaus Zürich ein gewohnt unkonventionelles Programm. Dank internationaler Kooperationen, hochkarätigen Leihgaben aus privatem Besitz und eigenen Meisterwerken finden Besucherinnen und Besucher im ältesten kombinierten Sammlungs- und Ausstellungsinstitut der Schweiz einmalige Angebote. Das erste Highlight läuft bereits über den Jahreswechsel: Oskar Kokoschka. Eine Retrospektive vom 14. Dezember 2018 bis 10. März 2019 

Mehr...

Zentrum für Kulturrecht (ZKR): Tagung am 14. März 2019; Digitale Kunst – künstliche und künstlerische Intelligenzen

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Maschine – so könnte man meinen, wenn man sich die aktuellen Debatten anhört. Auf jeden Fall weitet sich das (autonome) maschinelle Handeln in beinahe alle Gesellschaftsbereiche aus. Es hat längst auch die Kunst erfasst. Es geht dabei nicht mehr nur um mittels digitaler Technologie hergestellte oder transformierte Kunstwerke, sondern grundlegend um «Maschinen als Autoren». Dies lenkt die Diskussion über die Autorschaft in eine zusätzliche Dimension und fordert das Urheberrecht grundlegend heraus. Ist dieses von KI – oder nüchtern gesagt: von Algorithmen – Erschaffene bestenfalls eine «hingebungslose Ausdrucksform»? Oder lässt es sich doch mit einem auf menschlicher Kreativität basierenden Werk vergleichen, dem eine Authentizität und Aura zugeschrieben wird? Und wie geht der Kunstmarkt mit dieser «Robot Art» um?

Solche Phänomene beschäftigen gleichermassen Theorie und Praxis in Kunst und Recht. Denn es geht – erst recht im Zeitalter der KI – um Autorschaft, Authentizität sowie das Verhältnis von Original und Kopie – und schliesslich um die Frage, was ein «Original» unter diesen Vorzeichen sein kann.

Die Tagung befasst sich mit diesen Themen aus Sicht der Kunsttheorie und Kunstpraxis, beschreibt die Relevanz im Kunstmarkt und diskutiert die neuen Herausforderungen aus Sicht des Urheberrechts. Sie richtet sich an Fachleute, Juristen und ein allgemeines Publikum.

Donnerstag, 14. März 2019, 13:00 – 17:30 Uhr, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, Hörsaal 1, Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

Programm und Anmeldung

 

Auftragsvideos von arttv.ch für die Sektionen, 6. Staffel

Der Schweizer Kunstverein setzt die Zusammenarbeit mit arttv.ch auch dieses Jahr fort. Nachdem der Schweizer Kunstverein in den vergangenen Jahren von einer privaten Stiftung bei der Finanzierung der Videoporträts unterstützt hatte, übernimmt ab diesem Jahr und auch für die Jahre 2019 und 2020 die Ernst Göhner Stiftung diese Rolle. Dank dieser Unterstützung können neu 6 statt bisher 5 Sektionen und ihre Häuser pro Jahr vorgestellt werden.  Fernziel ist die Präsenz von sehr kurzen, dem Fernsehzuschauer angepassten Beiträgen in den Programmen von Lokal­fernsehstationen. Alle Videos können hier angeschaut werden: 

arttv.ch

KUNSTBULLETIN und artlog.net

artlog.net und Kunstbulletin sind zwei parallel betriebene, sich ergänzende Plattformen.

artlog.net by Kunstbulletin 
artlog.net ist ein breit angelegtes, vielseitig nutzbares Informations-, Navigations- und Kommunikationsnetzwerk zu zeitgenössischer Kunst. Die Online-Plattform stellt professionellen Partnern im Kunstbereich ein interaktives Redaktionssystem zur Verfügung, damit können sie Informationen zu Personen, Institutionen, Ausschreibungen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstwerken aufschalten. Diese Inhalte werden von der Redaktion des Kunstbulletins laufend mit einer interaktiven Karte sowie dem aktuellen Kunstgeschehen verlinkt.

Kunstbulletin
Kunstbulletin ist die meistgelesene Kunstzeitschrift der Schweiz. Kunstbulletin informiert über das laufende Kunstgeschehen und reflektiert dessen vielfältige Facetten. Die Publikation erscheint als Printausgabe 10 x jährlich mit Künstlerporträts, Interviews, theoretischen Beiträgen, Besprechungen, Hinweisen, Notizen, Ausschreibungen, Artjobs und einer ausführlichen Ausstellungsagenda. Seit 1998 fliessen ein Teil der Texte und die Daten der Ausstellungsagenda in ein Online-Archiv. Kunstbulletin ist redaktionell unabhängig und finanziert sich über Abos und Anzeigen. Herausgeber ist der Schweizer Kunstverein.

Version française