Sektion des Monats

Aktuell

Kunstmuseum Basel, Gegenwart: Isa Genzken; Werke von 1973-1983, bis 24.1.2021

Isa Genzken in her studio, Düsseldorf, 1982 Foto: Andreas Schön ©2020 Pro Litteris

Isa Genzken gehört zu den bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Mit ihrem Schaffen, das auch jüngere Generationen inspiriert und herausfordert, bewegt sie sich innerhalb unterschiedlicher Disziplinen wie Skulptur, Installation, Architektur, Fotografie, Film und Malerei.
Mit der häuserübergreifenden Ausstellung im Kunstmuseum Basel | Gegenwart und im Neubau lenkt das Kunstmuseum Basel den Blick auf das herausragende künstlerische Werk, das Isa Genzken im ersten Jahrzehnt ihres Schaffens formuliert hat. Während international bedeutende Einzelausstellungen bereits wichtige Überblicke zu Genzkens Werk liefern konnten oder spektakuläre Neuproduktionen vorgestellt haben, konzentriert sich das Vorhaben des Kunstmuseums Basel auf die Aufarbeitung der Jahre von 1973 bis 1983. In diesem Zeitraum entstanden die einzigartigen Skulpturengruppen «Ellipsoide» und «Hyperbolos», die erstmals in grosser Zahl versammelt das Zentrum einer Genzken-Ausstellung bilden werden. Mehr …

Bündner Kunstmuseum: «Dance Me to the End of Love. Ein Totentanz», bis 22. November 2020

Hans Christian Andersen; Pierrot mit Cupido und Tänzerin, o.J.; Scherenschnitt, 13.3 x 9.1 cm; Odense City Museums

Für das Bündner Kunstmuseum ist die Eröffnung des Churer Domschatzmuseums der Anlass, dem Thema "Totentanz" eine eigene Ausstellung zu widmen. Die Ausstellung konfrontiert uns mit Liebe und Tod und führt uns von der Feier des sinnlichen Augenblickes in die Vergänglichkeit und das Ende des Daseins. Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein Zyklus von 25 Todesbildern, die 1543 nach den berühmten Holzschnitten von Hans Holbein d.J. für das Bischöfliche Schloss in Chur geschaffen wurden und ab Herbst 2020 nach langer Zeit erstmals wieder öffentlich zugänglich sein werden. Für das Bündner Kunstmuseum ist die Eröffnung des Churer Domschatzmuseums der Anlass, dem Thema "Totentanz" eine eigene Ausstellung zu widmen. Statt der ikonographischen Tradition der Konfrontation des Lebens mit dem Tod zu folgen, stehen in der Ausstellung der Tanz, die Bewegung, die Ekstase und die Metamorphose bis hin zur Auflösung im Tod im Zentrum. Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Antike bis in die Gegenwart und stellt Werke der bildenden Kunst kulturhistorischen Objekten gegenüber. Sie umfasst alle Medien bis hin zum Film und integriert Elemente der Pop-Kultur.

Die von Stephan Kunz und Stefan Zweifel kuratierte Ausstellung geht vom Moment der Bewegung aus und zeigt mit Werken von Jackson Pollock, Willem de Kooning, Jean Tinguely, Rebecca Horn und Daniel Schmid wie in der Bewegung die gesicherten Grundlagen unseres Lebens aufgelöst werden. Sie führt an einem Ende in eine Wunderkammer, die ganz im Zeichen des memento mori steht und kulturhistorische Objekte mit Werken von Hans Holbein bis Andy Warhol zusammenbringt. Auf der anderen Seite folgt die Ausstellung der Dynamik des Tanzes, angetrieben von der Liebeslust und der metamorphotischen Transzendierung des Körpers in Werken von Auguste Rodin und Gustav Klimt bis Yves Klein, von Hans Bellmer und Man Ray bis Markus Raetz, von Vaslav Nijinsky und Sophie Taeuber-Arp bis Maurice Béjart. Und sie führt ausgehend vom antiken Totenkult und den Mysterienspielen über abgründige Märchenbilder von Hans Christian Andersen in die Welt des Cabarets. Mehr ...

Aargauer Kunsthaus: Julian Charrière «Towards No Earthly Pole», bis 3. Januar 2021

Julian Charrière, The Blue Fossil Entropic Stories I, 2013, Courtesy the artist © 2020, Pro Litteris, Zürich

In einer grossen Einzelausstellung präsentiert das Aargauer Kunsthaus das Schaffen des jungen Westschweizers Julian Charrière (*1987). Wie die frühen Entdecker zieht es den Künstler in die unwirtlichsten Gegenden der Welt, wie an den Nordpol oder in ein Atomwaffentestgebiet. In seiner neusten Filmprojektion nimmt er das Publikum mit auf seine künstlerischen Expeditionen zu einzigartigen Eislandschaften unseres Planeten.  Mehr ...

Kunstmuseum Olten: «Jeder Schnitt etwas Bestimmtes...» und «In Holz geschnitten», bis 8. November 2020

Bezugnehmend auf die Hauptaus- stellung «Jeder Schnitt etwas Bestimmtes...», welche Hochdrucke des Lostorfers Meinrad Peier (1903–1964) mit Holzschnitten von vier zeitgenössischen Kunstschaffenden (Alois Lichtsteiner, Scarlet Mara, Josef Felix Müller und Selina Zürrer) zusammenbringt und damit die älteste unter den Drucktechniken auf ihr aktuelles Potential hin untersucht, präsen- tiert «In Holz geschnitten» Holz- und Linolschnitte aus der Sammlung des Kunstmuseums Olten, vom 16. Jh. bis zur Gegenwart.
Damit bindet das Kunstmuseum Olten Peiers künstlerischen Nachlass, den es 2018 als Geschenk übernehmen durfte, in den kunsthistorischen Kontext ein und verdeutlicht seine sinnfällige Einbettung in die Sammlung. Mehr ...

Kunsthaus Zürich: «Kader Attia. Remembering the Future», bis 15. November 2020

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Im Zentrum der Ausstellung «Kader Attia. Remembering the Future», die insgesamt 38 Werke umfasst, steht die neue Videoinstallation «Les entrelacs de l’objet» (2020), die Attia speziell für das Kunsthaus Zürich realisiert hat. Darin thematisiert der Künstler die aktuell viel diskutierte Frage der «Restitution» nicht-westlicher, insbesondere afrikanischer Artefakte. Die Arbeit ist ein Versuch, sich dem komplexen Thema anzunähern. Historikerinnen, Philosophen, Aktivistinnen, Psychoanalytiker und Ökonomen kommen darin zu Wort. Ohne Schuldzu­weisungen trägt Kader Attia die unterschiedlichen Standpunkte zusammen­, mit dem Ziel, eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen. Mehr ... 

Kunstverein Schaffhausen: HochrheinKunstweg

Paar; Josef Maria Odermatt; 1994/1995, Stahl; Museum zu Allerheiligen (Foto: Stefan Kiss)

Zusammen mit den Initianten der BodenseeKunstwege und Behördenver- tretern aus der Region lädt der Kunst- verein Schaffhausen am 29. August  zur Eröffnung des HochrheinKunstwegs ein.
Der Kunstweg mit Werken ab den 1960er Jahren im öffentlichen Raum bietet in den kommenden Jahren durch die zeitgemässe Kunstvermittlung ein spannendes Betätigungsfeld für den Kunstverein Schaffhausen und seine Mitglieder.

Die Einladung zur Eröffnung sowie den Pocket Guide mit ersten Informationen finden Sie hier ...

Kunstverein Frauenfeld: Ausstellungsprogramm 2020/2021

Der Kunstverein Frauenfeld nimmt seine Ausstellungstätigkeit wieder auf. Zu den einzelnen Veranstaltungen werden Einladungen mit verbindlichen Daten verschickt. Die Ausstellungen finden, wenn in der Einladung nichts anders angegeben ist, im Bernerhaus in Frauenfeld statt. 
 

Vorläufig gilt: Anstelle einer Vernissage sind die Ausstellungen am ersten Samstag jeweils durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Hier geht es zu den geplanten Ausstellungen im Vereinsjahr 2020/21.

Fri Art Fribourg: Thomas Kern, «je te regarde et tu dis», vom 21.11.2020 bis 10.01.2021

©Thomas Kern, George Flood-Hunt, Domdidier, Mars 2020

Die Kunsthalle zeigt eine Ausstellung von Thomas Kern, dem Gewinner der 12. Ausgabe der Foto- grafischen Ermittlung, die vom Kulturamt des Kantons Freiburg ausge- schrieben wurde. Das Projekt des Aargauer Fotografen, zweimaliger Gewinner des World Press Awards, bestand darin die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons treffen. In den letzten Monaten entstanden so mehr als 60 Schwarz-Weiss-Porträts, von denen etwa 30 in der Ausstellung gezeigt werden. Die Portraits strahlen eine Gelassenheit aus, die das Nachdenken über mensch- liche Begegnungen und das Gefühl eines gemeinsamen Augenblicks anregen. Mehr ...

Musée Jurassien des Arts, Moutier: «Entre femmes!», Jusqu'au 8 novembre 2020

Mireille Henry, Sans titre, 2005 © l’artiste

Le musée expose des œuvres de ses collections d’artistes femmes. Le corps, le nu, la nature, le paysage, l'étrange ou la perception de l’autre sont observés d’après un regard exclusivement féminin. 
Avec : Shauna Angel Blue, Jeanne Chevalier, Judith Eckert, Marguerite Frey-Surbek, Mireille Henry, Katrin Hotz, Sabine Huber, Alice Jaquet, Astrid Jordi, Brigitte Jost, Daniela Keiser, Pascale Lefebvre, Marinka Limat, Sylvie Meier-Neuhaus, Romana del Negro, Anouk Richard, Julie Schätzle, Sabine Weiss, Cécile Wick, Irène Zurkinden. En savoir plus ...

Société Suisse des Beaux-Arts section de Genève: Comment suivre l'actualité de la SSBA-GE sur le site?

- en cliquant régulièrement sur les FLYERS en cours qui se trouvent sur la page Accueil

- en lisant les LETTRES D'INFORMATION en cours qui figurent  sous l'onglet Expos 

Videos von arttv.ch über die Sektionen des Schweizer Kunstvereins

Seit 2013  kooperiert der Schweizer Kunstverein mit arttv.ch, um Videoberichte über die Sektionen und ihre Häuser zu realisieren. Dabei produziert arttv.ch im Auftrag des Kunstvereins jedes Jahr diverse mehrminütige Porträts, welche über das Internet verbreitet werden.

Zu den Videos ...

 

CLICK im Oktober 2020

Die neue Augabe des multimedialen eMagazins von arttv enthält einen Beitrag über den Kunstverein Oberaargau.