Sektion des Monats

Aktuell

Kunstmuseum St.Gallen: «Città irreale» in der Kunstzone der Lokremise, bis 8. August 2021

mit Nina Beier, Christoph Büchel, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder

Città irreale, Installationsansicht, Lokremise St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler
Città irreale, Installationsansicht, Lokremise St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler
Jessica Stockholder, Vortex in the Play of Theater with Real Passion. In Memory of Kay Stockholder, 2000/2020, Erworben vom Kunstverein St.Gallen 2000, Foto: Sebastian Stadler

Die Ausstellung Città irreale vereint skulpturale Kunstwerke aus den Beständen des Kunstmuseums St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die raumgreifenden Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Nina Beiers metallene Objekte referieren auf Sockel von bestehenden Reiterdenkmälern und verweisen auf den Diskurs über die Bedeutung des Denkmals im Stadtraum. Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, erweitert die Ausstellung ins Foyer und in die Aula der benachbarten Ostschweizer Fachhochschule. The House of Friction (Pumpwerk Heimat) von Christoph Büchel im Wasserturm fungiert als beklemmende und unbehagliche Raum-installation, die das Häusliche und Heimische herausfordernd zitiert.

Gleichzeitig bieten die begehbaren Werke in der Kunstzone dem Schauspiel des Theater St.Gallen einen inspirierenden Ort für eine ungewöhnliche Kooperation mit dem Kunstmuseum. Ausgehend von den Problemen, die uns in Zeiten der Pandemie beschäftigen, stellen sich Fragen nach den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammen-leben. In einem theatralen Audiowalk werden die Kunstwerke zu akustisch belebten Schauplätzen und Lebensräumen imaginierter Bürgerinnen und Bürgern einer «città irreale», einer Stadt, die es nicht gibt, aber geben könnte.

Kuratorin, Kurator:
Nadia Veronese und Roland Wäspe
Eine Kooperation mit dem Theater St.Gallen 

Kunstzone in der Lokremise
Grünbergstrasse 7
CH-9000 St.Gallen

Öffnungszeiten:
Mo - Sa 13 - 20 Uhr, So 11 - 18 Uhr

Ausstellungsseite:
https://www.kunstmuseumsg.ch/citta-irreale/

Weitere Bilder finden Sie hier unter «Pressebilder»:
https://www.kunstmuseumsg.ch/presse/#c12890

arttv Videobeitrag:
https://www.arttv.ch/kunst/kunstmuseum-stgallen-citta-irreale/
 

 

ArtForum Bellelay: Sommerausstellung in der Abbatiale von Bellelay; Christoph Rütimann, «Bellelay», vom 19. Juni bis 26. September 2021

Installationsansicht BELLELAY, Christoph Rütimann, 2021 © Serge Hasenböhler

Die Sommerausstellung dieses Jahres in der Klosterkirche in Bellelay ist dem Künstler Christoph Rütimann (*1955, lebt und arbeitet in Müllheim, Thurgau) gewidmet. Sein künstlerischer Ansatz besticht durch die Vielfalt der Mittel und Techniken. Ob durch Installation, Video, Sound, Performance, Text oder Malerei, der Künstler interagiert mit dem Ort und hinterfragt Konventionen und Gesetzmässigkeiten der Orts.Bestimmte wiederkehrende Elemente charakterisieren die Arbeit des Künstlers. Sie sind unter dem Titel Bellelay auch in der Ausstellung zu finden. Mehr erfahren …

Kunsthaus Grenchen: Gruppenausstellung «Im Wald», bis 18. Juli 2021

mit Yann Amstutz, Julian Charrière, Teresa Chen, Marianne Engel, Alex Hanimann, Angela Lyn, Marcus Maeder, Luca Mengoni, Nico Müller, Felix Studinka, Esther van der Bie.

Der Wald hat in der Gesellschaft und der Kultur seit je eine besondere Stellung. In Mythen, Märchen und Volksglauben ist er nicht nur Schauplatz, sondern mit einer eigenen Funktion belegt, indem er beispielsweise die Grenze zwischen dem Bekannten und dem Fremden markiert. Vor dem Hintergrund der erhöhten Sensibilität gegenüber Umwelt- und Klimaschutz vergeht mittlerweile fast kein Tag, an dem der Wald nicht in irgendeiner Form in den Schlagzeilen auftaucht. Die Gruppenausstellung versammelt Werke von Kunstschaffenden aus der Schweiz, welche sich dem Thema des Waldes auf künstlerische Art und Weise nähern. Der Wald als Ort des Unheimlichen, der ungestörten Natur und der Idylle wird genauso thematisiert, wie der Wald als Lebensraum und Wirtschaftsfaktor. Mehr …

Kunsthaus Pasquart Biel: Vanessa Billy, vom 12. September bis 21. November 2021

Vanessa Billy, Centipedes, 2020, Silikon, Farbstoff, Kunststoffschlauch, Ausstellungsansicht «/Natur/Kunst/Tiere/Körper/Maschinen/Menschen/Gefühle/», Helmhaus, Zürich; Courtesy the artist; Foto: Zoe Tempest

Vanessa Billys (*1978, CH) skulpturale Praxis erforscht ökologische Aspekte, Energiekreisläufe, dystopische Visionen und transformative alchemistische Prozesse. Unter Verwendung einer breiten Palette sowohl organischer als auch synthetischer Materialien und Abfallprodukte, darunter Silikon, Bioharz, Wasser, Altöl, Metalle, Glas und Kunststoffe, zieht sie Parallelen zwischen physischen und mentalen Konstrukten in Kontext unserer Beziehung zur Umwelt. Mehr ...

Kunstmuseum Thun: Paul Fägerskiöld «Blue Marble», vom 29. Mai bis 15. August 2021

Paul Fägerskiöld (*1982), Monastery of Saint-Paul de Mausole, Saint-Rèmy-de-Provence, Night between 17-18 June 1889. View east-southeast, 2020, Öl auf Leinen, 80 x 130 cm, Courtesy: Paul Fägerskiöld & Galerie Nordenhake, Stockholm/Berlin

Die erste Museumsausstellung des schwedischen Künstlers (*1982 in Stockholm) in der Schweiz konzentriert sich auf sein malerisches Œuvre der letzten Jahre. Fägerskiölds künstlerische Sprache, die sich in der Tradition der Landschaftsmalerei verortet, geht zurück auf aktuelle tiefgründige Fragen zur Menschheit und ihrer Rolle im Universum. So realisierte er jüngst die dichte monochrom gemalte Serie Starry Night, die einerseits auf eines der wichtigsten Bilder Van Goghs, Starry Night, anspielt, das anlässlich seines Aufenthaltes in der Nervenheilanstalt 1889 entstand und andrerseits auf die gleichnamige Astronomie Software anspielt. Dieses Programm macht es u.a. möglich, in Zeitraffer ein Bild des Firmamentes zurzeit Christi Geburt oder in der Zukunft zu errechnen und anzuzeigen. Mit diesem Programm antizipiert Fägerskiöld in einer Arbeit Stockholms Sternenhimmel in 10’000 Jahren und zeigt ein Bild des Firmamentes, das jegliche menschliche Vorstellung übertrifft. Mehr ...

Musée des Beaux-Arts Le Locle: «Montagne, Magique, Mystique» Trésors des collections suisses de photographie, jusqu'au 26 septembre 2021

À son invention au 19e siècle, la photographie est une technique qui demande des compétences non seulement chimiques et physiques, mais également artistiques. En 1840, l’année qui suit l’avènement de la photographie, les premiers photographes posent leur chambre noire au milieu du paysage alpin. Alors que cette technique ne reproduit pas les couleurs du monde, le noir et blanc devient néanmoins une tonalité que les photographes se plaisent à explorer, puis au tournant du 20e siècle ce travail autour de l’ombre et de la lumière devient une esthétique revendiquée en tant que telle. Se concentrant sur les 100 premières années de l’histoire de la photographie, la recherche menée par le MBAL réunit plus de 200 tirages dont la plupart n’ont jamais été montrés au public. Pour réaliser cette exposition inédite, le musée a collaboré avec 18 collections suisses publiques et privées. De plus, cette programmation annonce la 6e édition du festival de photographie contemporaine Alt. +1000 qui aura lieu dans la vallée de la Brévine en septembre 2021. En savoir plus ... 

Kunstmuseum Luzern: Rinus Van de Velde «I’d rather stay at home, …», bis 20. Juni 2021

Rinus Van de Velde (*1983) erzählt fiktive autobiografische Geschichten mittels grossformatiger Kohlezeichnungen, dreidimensionaler Kartonwelten, Filmen, Fotografien, Farbstiftzeichnungen und Keramik. Zwischen Realität und Fiktion schwankend, tauchen in seinen Werken scheiternde Helden, grossmütige Forscher und schlaksige Tennisspieler in langen Hotelfluren auf. 
Mit I’d rather stay at home, ... widmet das Kunstmuseum Luzern dem belgischen Künstler Rinus Van de Velde die erste umfassende Einzelausstellung. Der Kern der Präsentation bilden die Vi- deos The Villagers (2019–2020) und La Ruta Natural (2019–2021).  Mehr über die Ausstellung erfahren...  und Video von arttv anschauen.

Zürcher Kunstgesellschaft wählt Anne Keller Dubach zur neuen Präsidentin

An ihrer 126. Generalversammlung hat die Zürcher Kunstgesellschaft Anne Keller Dubach zur Nachfolgerin von Walter B. Kielholz gewählt. Kielholz, der den Trägerverein des Kunsthaus Zürich seit 19 Jahren präsidiert, tritt per 30. Juni 2021 zurück.

Kunsthaus Glarus: Melanie Ohnemus wird die neue Direktorin

Die Findungskommission des Kunsthaus Glarus hat eine neue Direktorin ausgewählt. Melanie Ohnemus (*1973) wird am 1. Juli 2021 die Nachfolge von Judith Welter antreten, die nach sechs Jahren am Kunsthaus Glarus ab April die Leitung des Master Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK übernimmt.

Kunsthaus Baselland: Neues Aussenprojekt «Eine Augenübung zur Freude des Hauses» vom 26.3.2021 bis 31.12.2021

Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Schlaraffenland (Cockaigne), 2014, 10 Min. 8 Sek., Loop
© Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Courtesy Galerie Stampa, Basel

Zum achten Mal vergibt das Kunsthaus Baselland für ein Werk das grosse Aussenbanner für die Dauer eines Jahres. 2021 wird es durch das Künstlerpaar Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, die in Langenbruck (BL) leben und dort tätig sind, bespielt. Mehr dazu ...

Kunsthaus Zürich: «GERHARD RICHTER. LANDSCHAFT»

Gerhard Richter, Nuvole, 1970, Olio su tela, 200 x 300 cm Museum Folkwang, Essen; Foto: Artothek/Museum Folkwang

Vom 26. März bis 25. Juli 2021 feiert das Kunsthaus Zürich Gerhard Richter. Es ist die erste Einzelausstellung des bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstlers im Kunsthaus. Und sie widmet sich einer zentralen Bildgattung seines Schaffens, der Landschaftsmalerei. Zu sehen sind rund 140 Arbeiten, die meisten davon erstmals in der Schweiz, wie das «Stadtbild PX» (1968), spektakuläre «Seestücke» aus Berlin und Bilbao und das energiegeladene «Dschungelbild» (1971) aus Privatbesitz. Neben 80 Gemälden werden Zeichnungen, Fotocollagen, übermalte Fotografien, Druckgrafiken und Künstlerbücher von 1957 bis 2018 präsentiert.  Mehr ...

Virtueller Rundgang durch die Sammlung des Aargauer Kunsthauses

Das Aargauer Kunsthaus verfügt über die schönste und umfassendste öffentliche Sammlung mit Schweizer Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Im neuen virtuellen Rundgang durch die Sammlungspräsentation 2020 kann man sich von Raum zu Raum, von Werk zu Werk klicken und so von zu Hause aus einen spannenden Museumsbesuch geniessen. Zum Rundgang

Kunsthaus Langenthal: Flo Kaufmann und Gäste. H.o.Me. – Heim für obsolete Medien, verlängert bis 25. Juli 2021

Disketten, Tonbänder, Schallfolien – der Musiker, Künstler, Ingenieur und «bricoleur universelle» Flo Kaufmann (*1973, lebt und arbeitet in Solothurn) verfügt über eine grosse Sammlung von Geräten, Ton- und Bildträgern, die nicht mehr in Gebrauch sind. Er wird das Kunsthaus in ein öffentliches Labor verwandeln und mit Gästen aus Kunst und Musik neues Leben aus alten Maschinen zaubern. 3. März bis 25. Juli 2021. Mehr ...

Kunstverein Schaffhausen: HochrheinKunstweg

Paar; Josef Maria Odermatt; 1994/1995, Stahl; Museum zu Allerheiligen (Foto: Stefan Kiss)

Zusammen mit den Initianten der BodenseeKunstwege und Behördenver- tretern aus der Region lädt der Kunst- verein Schaffhausen am 29. August  zur Eröffnung des HochrheinKunstwegs ein.
Der Kunstweg mit Werken ab den 1960er Jahren im öffentlichen Raum bietet in den kommenden Jahren durch die zeitgemässe Kunstvermittlung ein spannendes Betätigungsfeld für den Kunstverein Schaffhausen und seine Mitglieder.

Den Pocket Guide zum HochrheinKunstweg finden Sie hier ...

Kunstverein Frauenfeld: Ausstellungsprogramm 2021

Nomin + Baatarzorig. Neue Kunst aus der Mongolei - Tradition im Wandel

Der Kunstverein Frauenfeld nimmt seine Ausstellungstätigkeit wieder auf. Zu den einzelnen Veranstaltungen werden Einladungen mit verbindlichen Daten verschickt. Die Ausstellungen finden, wenn in der Einladung nichts anders angegeben ist, im Bernerhaus in Frauenfeld statt. Mehr ...

Société Suisse des Beaux-Arts section de Genève: Comment suivre l'actualité de la SSBA-GE sur le site?

- en cliquant régulièrement sur les FLYERS en cours qui se trouvent sur la page Accueil

- en lisant les LETTRES D'INFORMATION en cours qui figurent  sous l'onglet Expos 

Verschiedenes

Videos von arttv.ch über die Sektionen des Schweizer Kunstvereins

Seit 2013  kooperiert der Schweizer Kunstverein mit arttv.ch, um Videoberichte über die Sektionen und ihre Häuser zu realisieren. Dabei produziert arttv.ch im Auftrag des Kunstvereins jedes Jahr diverse mehrminütige Porträts, welche über das Internet verbreitet werden.

Zu den Videos ...