Sektion des Monats

Aktuell

Kunsthaus Langenthal: Chloé Delarue
TAFAA – NEW RARE XPENDABLE, bis 7. April 2019

Chloé Delarue, TAFAA – SO O AM Detailansicht NEO GEOGRAPHY I, CAN Neuchâtel, 2017 Photo CDFD

Chloé Delarue(*1986, lebt in Genf) verbindet in ihrer bisher grössten Einzelausstellung Latexgüsse, Kabel, industrielles Gestänge, sezierte Bildschirme und andere untote Elemente des elektronischen Zeitalters zu einem technoorganischen Wuchern, das sich als Gesamtinstallation über den ersten Stock des Kunsthauses erstreckt. Zukunftsvisionen scheinen sich hier bereits wieder im Zustand des Zerfalls zu befinden. Der Arbeit zugrunde liegt eine langjährige Beschäftigung mit dem Einfluss technologischer Entwicklungen auf Körper und Geist, zu künstlicher Intelligenz und Biotechnologie sowie eine neue Recherche zu einer chinesischen Geisterstadt und neofeudalistischen Ideologien im Silicon Valley.

Gleichzeitig zeigt das Kunsthaus Langenthal erstmals Fotografien des BernersBeat Jost(*1936), entstanden in seinem «Atelier für Werbefotografie» ab den 1960er- bis in die 1990er-Jahre. 

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ArtWillisau: Peter Wyser - Durch die Zeit, bis 31. März 2019

„Good morning Willisau“. Unter diesem Titel war im April 1995 zum letzten Mal eine Einzelausstellung von Peter Ryser im Rathaus Willisau zu sehen. Neue Arbeiten sind seither dazugekommen, erst in den letzten Jahren war der seit 1978 in Willisau wohnhafte Künstler aus gesundheitlichen Gründen gezwungen leiser zu treten. 2019 wird Peter Ryser seinen  80. Geburtstag feiern, für ArtWillisau ein willkommener Anlass, sein vielfältiges Schaffen neu zu sichten und eine Auswahl von Werken aus fünf Jahrzehnten im Rathaus zu präsentieren. Nach einem Diplom als Werbegrafiker und dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Luzern war Ryser schon bald in der ersten Liga der jungen Schweizer Kunst anzutreffen. 1964 wurde er mit dem Kiefer-Hablitzel Stipendium ausgezeichnet, ein Jahr später folgte das Eidgenössische Kunststipendium. 1977 erhielt er den Anerkennungspreis der Stadt Luzern. Mehrfach hatte er in der renommierten Luzerner Galerie Raeber ausgestellt,  zwischen 1964 und 1979 gewissermassen das Schaufenster der aufstrebenden Innerschweizer Kunstszene. Das Werk von Peter Ryser beinhaltet nebst Malerei und Zeichnung auch Collagen, Objektkunst und Fotografie, in den späteren Jahren kam der Computer als Hilfsmittel hinzu. Seine Kunst beschränkt sich nie auf das Formale, sondern ist eine Antwort auf innere und äussere Lebensumstände, auf die Umwelt und das Zeitgeschehen. Gerade darin besteht heute noch ihre Aktualität.

Vernissage: Freitag, 15. März 2019, 19.00 Uhr 

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Kunstmuseum St. Gallen in der Lokremise: CAMOUFLAGE vom 9. Februar - 16. Juli 2018

Grace Schwindt_Camouflage

CATHERINE BIOCCA, KASIA FUDAKOWSKI, GRACE SCHWINDT, ZIN TAYLOR 
Die Ausstellung Camouflage präsentiert vier internationale Kunstschaffende, deren visuelle Sprache sich mit surrealistischen und traumähnlichen Darstellungsformen beschäftigt. Besonders im Medium der Skulptur werden Werke gezeigt, die verborgene Bedeutungen ergründen.

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Fri Art Fribourg: Nicolas Brulhart nommé nouveau directeur artistique

© Copyright Fri-Art 2019

Le comité de l’Association a désigné Nicolas Brulhart pour succéder à Balthazar Lovay à la direction artistique de Fri Art. Nicolas Brulhart, 35 ans, est actuellement chargé de la direction des archives de la Kunsthalle de Berne et curateur indépendant. Il est lauréat 2018 d’un Swiss Art Award dans la catégorie médiation et curation. 

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Musée des beaux-arts le Locle: Prochaines expositions

Si les femmes ont longtemps été exclues de l'apprentissage et de la pratique des arts pour des raisons culturelles, l'engagement à affronter l'invisibilité dont elles souffrent en tant que créatrices et artistes n'en est pas moins pertinent aujourd'hui. Alors que les années 1970 ont vu l'essor des expositions collectives féminines, le mouvement de libération des femmes ne s'est pas accompagné au cours de ces mêmes années d'une présence croissante dans les galeries ou d'un nombre accru d'expositions individuelles consacrées aux femmes artistes. Au 21e siècle, il ne fait aucun doute que la parité n'est pas encore atteinte. Après cette longue invisibilité des femmes dans l’art, le Musée des beaux-arts le Locle, à l’image de la société, souhaite un meilleur équilibre et favoriser l’entrée d’œuvres de femmes au sein du musée. Les six artistes que nous présentons ici – Sophie Bouvier Ausländer, Lili Erzinger, Laura Letinsky, Sandrine Pelletier, Viviane Sassen et SMITH – interrogent le monde et ses représentations à travers un prisme qui intègre la question du genre. Vernissage le 15 février 2019 à 18h30 

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Auftragsvideos von arttv.ch über die Sektionen, 7. Staffel

Die Zusammenarbeit des Schweizer Kunstvereins mit arttv.ch geht auch 2019 weiter. Nachdem der Schweizer Kunstverein in den vergangenen Jahren von einer privaten Stiftung bei der Finanzierung der Videoporträts unterstützt wurde, übernimmt seit 2018 und auch für die Jahre 2019 und 2020 die Ernst Göhner Stiftung diese Rolle. Dank ihrer Unterstützung können 6 statt bisher 5 Sektionen und ihre Häuser pro Jahr vorgestellt werden.  Fernziel ist die Präsenz von sehr kurzen, dem Fernsehzuschauer angepassten Beiträgen in den Programmen von Lokal­fernsehstationen. Alle Videos können hier angeschaut werden: 

arttv.ch

KUNSTBULLETIN und artlog.net

artlog.net und Kunstbulletin sind zwei parallel betriebene, sich ergänzende Plattformen.

artlog.net by Kunstbulletin 
artlog.net ist ein breit angelegtes, vielseitig nutzbares Informations-, Navigations- und Kommunikationsnetzwerk zu zeitgenössischer Kunst. Die Online-Plattform stellt professionellen Partnern im Kunstbereich ein interaktives Redaktionssystem zur Verfügung, damit können sie Informationen zu Personen, Institutionen, Ausschreibungen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstwerken aufschalten. Diese Inhalte werden von der Redaktion des Kunstbulletins laufend mit einer interaktiven Karte sowie dem aktuellen Kunstgeschehen verlinkt.

Kunstbulletin
Kunstbulletin ist die meistgelesene Kunstzeitschrift der Schweiz. Kunstbulletin informiert über das laufende Kunstgeschehen und reflektiert dessen vielfältige Facetten. Die Publikation erscheint als Printausgabe 10 x jährlich mit Künstlerporträts, Interviews, theoretischen Beiträgen, Besprechungen, Hinweisen, Notizen, Ausschreibungen, Artjobs und einer ausführlichen Ausstellungsagenda. Seit 1998 fliessen ein Teil der Texte und die Daten der Ausstellungsagenda in ein Online-Archiv. Kunstbulletin ist redaktionell unabhängig und finanziert sich über Abos und Anzeigen. Herausgeber ist der Schweizer Kunstverein.

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