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Kunstmuseum Basel: Dan Flavin, Widmungen aus Licht, vom 2. März bis 18. August 2024

Der amerikanische Künstler Dan Flavin (1933–1996) war ein Pionier der Minimal Art. Bekannt wurde er für sein Schaffen mit industriell hergestellten Leuchtstoffröhren. Damit hat er eine neue Kunstform geschaffen und Geschichte geschrieben. Die Ausstellung im Kunstmuseum Basel fokussiert auf seine Arbeiten, die anderen Künstler:innen oder Ereignissen gewidmet sind. Als Dan Flavin 1963 eine handelsübliche Leuchtstoffröhre in einem 45-Grad-Winkel an der Wand seines Ateliers anbrachte – und diese kurzerhand zur Kunst erklärte –, war dies ein radikaler Akt. Tatsächlich war es dieser Aktion zu verdanken, dass kommerzielle Standardprodukte in die Kunst eingeführt wurden: Die in der damaligen Zeit aufkommende Minimal Art betonte Serialität, Reduktion und Sachlichkeit. Ironischerweise avancierte der amerikanische Autodidakt Flavin, der sich selbst nie als eigentliches Mitglied der Kunstströmung sah, buchstäblich zu deren leuchtendstem Vertreter. Mehr erfahren …

Kunsthaus Glarus: Megan Francis Sullivan, Wolkenstudie, vom 3. März bis 30. Juni 2024

Megan Francis Sullivan (*1975 in Stamford, Connecticut, lebt und arbeitet in Berlin) beschäftigt sich mit der Frage, was Kunst ausmacht und wie ihre Formen Bedeutung vermitteln. Sie verhandelt hierbei sowohl die auratische Verfasstheit einzelner Kunstwerke als auch die Beziehungen, die diese Werke auf unterschiedlichen Ebenen eingehen. Sie untersucht somit ihre zeitlichen und räumlichen, buchstäblichen und referenziellen, ökonomischen und ökologischen Bestimmungen. Unterschiedliche Produktionsstrategien adressieren solche Bezugnahmen ebenso wie die Kombination von Werken. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen Original und Kopie, Situation und Referenz, konkretem Objekt und abstraktem Denk-Raum. Sullivan verarbeitet somit Kontexte und Kunstobjekte als eigene Werk-Konstellationen, denen ihre Fremdheit ebenso eingeschrieben ist wie der zeichenhafte Austausch, aus dem sie hervorgehen. Objekte und Systeme verbinden sich hier und lassen ein Ausstellungs-Szenario entstehen, das nicht der Exemplifizierung vorgegebener Begriffe und gattungsbezogener Einordnungen dient, sondern gerade den Raum zwischen solchen Bestimmungen öffnet. Der Kontext wird hier selbst zum Material und zeigt sich in dieser Bewegung zugleich in seiner stabilisierenden wie zerbrechlichen Wirkung. Für das Kunsthaus Glarus entwickelte Megan Francis Sullivan in ihrer Ausstellung Wolkenstudie Werke, die einerseits lokale Begebenheiten wie etwa historische Zeichnungen aus der Textilindustrie oder Landschaftsmalereien von Johann Gottfried Steffan aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins miteinbeziehen. Zum anderen sind neu-produzierte Studien der Künstlerin etwa zu Hans Haackes Condensation Wall (1963-64/2014) und Adolph Menzels Wolkenstudie (1859) zu sehen, sowie ein Modell der Fassade der New Yorker Galerie American Fine Arts, Co. aus den 1990-er Jahren. Mehr erfahren ...

Kunsthaus Zürich: EINE ZUKUNFT FÜR DIE VERGANGENHEIT Sammlung Bührle: Kunst, Kontext, Krieg und Konflikt, bis Ende 2024

Die Sammlung Emil Bührle enthält zahlreiche einzigartige Werke von grossem kunsthistorischem Wert. Gleichzeitig ist sie aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte äusserst umstritten. Dieser Zwiespalt muss benannt werden. Das Kunsthaus Zürich ist der Meinung, dass diese Sammlung gezeigt werden soll: Die Werke haben keinen Anteil an dem unfassbaren Unrecht, das die Nationalsozialisten begangen haben. Sie legen aber Zeugnis davon ab. So können sie Anlass sein, den Opfern des NS-Terrors zu gedenken, ihre Schicksale zu evozieren und die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg kritisch zu reflektieren. Die Ausstellung ist ein erster Schritt in einem längeren Prozess. Sie wirft Fragen auf, kann aber nur erste Antworten liefern. Sie skizziert den historischen Kontext, in dem die Sammlung Emil Bührle entstanden ist und stellt die enge Verflechtung der Zürcher Kunstgesellschaft mit Emil Bührle dar. Sie zeigt den jetzigen Stand der Provenienzforschung zur Geschichte von einigen Werken auf, die jüdischen Sammlerinnen und Sammlern gehörten, die Opfer der NS-Verfolgung wurden. Das Kunsthaus will über diese Themen sprechen. Mehr erfahren …

 

Kunsthalle Basel: Tobias Spichtig, Everything No One Ever Wanted, vom 19. Januar 2024 –28. April 2024

In seiner bisher grössten institutionellen Einzelausstellung präsentiert der Schweizer Künstler Tobias Spichtig (* 1982) neue Gemälde und Skulpturen begleitet von einer Tonarbeit und einer speziell für die Kunsthalle Basel entworfenen Installation.
Mehr Informationen zur Ausstellung, die vom 19. Januar bis zum 28. April 2024 läuft, finden Sie hier.

 

Jubiläumsausstellung «Kunst vereint. 175 Jahre Kunstverein Schaffhausen» vom 25. November 2023 bis 14. April 2024

Die Jubiläumsausstellung des Kunstvereins Schaffhausen skizziert seine Entwicklung von der Gründerzeit bis in die Gegenwart. Welche Aufgaben hatte er einst und welche hat er heute? Welche Veränderungen durchlief der Verein? Und was waren die Glanzpunkte seiner langen Geschichte?  Mehr erfahren ...

 

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