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Schweizerischer Kunstverein
Kunstverein Winterthur

Das Kunstmuseum Winterthur zählt national und international zu den bedeutenden Institutionen. Unter den Schweizer Museen versteht es sich als Haus der Moderne, welches über eine der schönsten modernen Kunstsammlungen der Schweiz mit herausragenden Werkgruppen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart verfügt.

Während der Altbau der französischen Kunst der Jahrhundertwende (van Gogh, Monet, Bonnard, Vallotton), dem Kubismus (Braque, Gris, Léger, Picasso) und anderen Strömungen der klassischen Moderne (Arp, de Chirico, Klee, Magritte) gewidmet ist, wird im Erweiterungsbau internationale zeitgenössische Kunst (Kelly, Agnes Martin, Marden, Mangold, Tuttle, Kounellis, Merz, Richter, Schütte u.a.) gezeigt.

Parallel zur Sammlung sind im Kunstmuseum regelmässig vier bis fünf Wechselausstellungen pro Jahr zu sehen, welche einerseits als Retrospektiven einzelner Künstler, andererseits in Form von thematischen Ausstellungen angelegt sind. Der Fokus der Wechselausstellungen richtet sich dabei auf die in der Sammlung vertretenen Epochen.

Neben einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm zu den Wechselausstellungen, bietet das Kunstmuseum Winterthur das ganze Jahr über ein vielfältiges Vermittlungsprogramm für die unterschiedlichsten Zielgruppen aller Altersklassen.

Zusätzlich bietet die Homepage neben aktuellen Veranstaltungshinweisen und ausführlichen Informationen über das Museum eine Reihe von Podcasts zu den Highlights der Sammlung an.

KMW Haupteingang, Foto: Georg Aerni, Zürich
KMW Neubau, Foto: Georg Aerni, Zürich

Gerhard Richter: Streifen und Glas

Foto Reto Kaufmann, Zürich

18. Januar 2014 – 21. April 2014

In den letzten Jahren hat Gerhard Richter mehrere neue Werktypen entwickelt, die nun erstmals in einer gemeinsam mit dem Künstler konzipierten Museumsausstellung gezeigt werden – Strip-Bilder, grosse Lackbilder hinter Glas, sowie grossdimensionierte Glasskulpturen. In den beiden raumfüllenden Skulpturen geht es um Transparenz und Spiegelung, um Realität und Schein. Die neueste Skulptur mit ihren ineinander verzahnten Glasscheiben evoziert nicht von ungefähr Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde Das Eismeer und unterstreicht so einmal mehr Richters Nähe zur deutschen romantischen Tradition.

Gerhard Richter: Von Elbe bis November / Arbeiten auf Papier aus der Sammlung

Gerhard Richter, Elbe, 1957

18. Januar 2014 – 27. Juli 2014

1999 reiste die vom Kunstmuseum Winterthur konzipierte Retrospektive der Zeichnungen und Aquarelle von Gerhard Richter an verschiedene europäische Museen. Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zu einer 1999 konzipierten Retrospektive wurde eine Sammlung von Arbeiten auf Papier des Künstlers aufgebaut, die in Winterthur, zusammen mit einigen wichtigen Neuzugängen, erstmals vollständig ausgebreitet werden. Die Winterthurer Sammlung umfasst Zeichnungen von den 1960er Jahren bis 1999, Aquarelle und Malereien in Ölfarben auf Papier oder auf Fotografien. In jüngster Zeit wurde diese Sammlung durch die Zyklen Elbe und November ergänzt, eine Jugendarbeit und ein spätes Werk, die auf überraschende Weise miteinander korrespondieren.?Ebenfalls kamen zwei Strips auf Papier dazu, die nun an die Stelle der von Hand ausgeführten Arbeiten getreten sind und so die Werkgruppe konsequent fortführen

Ausblick Mai – November 2014

Auguste Rodin, Gustav Mahler, 1909

Wie aus dem Gesicht geschnitten – Portraitbüsten aus der Sammlung

6. Mai 2014 – 26. Oktober 2014

Das Bildnis eines Menschen zu schaffen, gehört zu den ältesten Aufgaben der bildenden Kunst in der Malerei. Besonders in der Plastik vermittelt sie den Eindruck, dass sie dem lebenden Modell noch näher kommt. Die Ausstellung wirft einen Blick in die Sammlung und versucht, zwischen Bildnisbüsten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eine Konversation einzurichten. Dass es dabei stilistisch recht bunt zugeht, ist vorauszusehen, doch erweist gerade diese Vielfalt die Lebendigkeit der Gattung in dieser Epoche.

Zu sehen sind berühmte Köpfe – die Künstler Hodler und Vallotton, der Komponist Mahler und der Dichter Rilke neben heute verblassten Berühmtheiten. Manche Büsten stammen von grossen Bildhauern wie Carpeaux, Rodin, Rosso, Despiau und Lehmbruck, andere von vergessenen Meistern.

Foto Galerie Fred Jahn, München

Fred Sandback: Drawings

10. Mai 2014 – 27. Juli 2014

Ein Jahrzehnt nach seinem Tod wird der Amerikaner Fred Sandback (1943–2003) als einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Generation betrachtet. Von Anfang an hat Sandback auch gezeichnet, zunächst um seine Vorstellungen von einem skulpturalen Volumen auf Papier zu formulieren. Bald schon ging er von der Darstellung isolierter Elemente dazu über, die Skulptur in Beziehung zu Räumen zu denken und auf dem Papier ihre Möglichkeiten zu erkunden. Diese Räume waren gegeben und nicht ideal, und gerade dies macht Sandbacks Auseinandersetzung damit spannend.

Diese erste Retrospektive von Sandbacks zeichnerischem Werk versammelt Arbeiten aus über dreissig Jahren, ergänzt durch Skulpturen.

Edouard Vuillard, La liseuse, um 1910

Édouard Vuillard

24. August 2014 – 23. November 2014

Nachdem 2010 ein frühes Werk von Édouard Vuillard erworben wurde, verfügt das Kunstmuseum Winterthur mit acht aus den frühen Schaffensjahren stammenden Gemälden über die umfangreichste Vuillard-Gruppe unter den öffentlichen Schweizer Sammlungen. Die Ausstellung ist allerdings nicht als Retrospektive angelegt, sondern konzentriert sich auf sechs Motive, die in der Sammlung vorhanden sind.

Mit dem Akt entdeckte Vuillard nach 1900 ein neues Thema, das auch in den Werken seiner Freunde Pierre Bonnard und Félix Vallotton seinen Niederschlag fand. Im Vergleich der Werke der drei Künstler lassen sich thematische Nähe und unterschiedliche Ausdrucksweisen anschaulich verfolgen.

Zudem erlaubt die von 1898 bis 1910 reichende Folge der Interieurs mit Vuillards am Tisch sitzender Mutter, den Wandel in Vuillards Bildauffassung anhand seines wichtigsten Modells eindrücklich zu erleben.

Kunstverein Winterthur

Der Kunstverein Winterthur ist Träger des Kunstmuseums Winterthur. Seine über 2000 Mitglieder stärken durch ihre Solidarität seine Anliegen in der Öffentlichkeit, und ihre Beiträge bedeuten eine wichtige Unterstützung für seine Tätigkeit.

Als Mitglied des Kunstvereins Winterthur erwarten Sie zahlreiche Vorteile: Sie werden zu den Ausstellungen und Veranstaltungen im Kunstmuseum Winterthur eingeladen und geniessen freien Eintritt.

http://www.kmw.ch/traegerschaft/kunstverein