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Schweizerischer Kunstverein
Kunstmuseum Thun

Mit jährlich drei bis vier Wechselausstellungen präsentiert das Kunstmuseum Thun vorwiegend zeitgenössische Kunst. Neben thematisch und monografisch ausgerichteten Sonderausstellungen wird pro Jahr eine Sammlungsausstellung eingerichtet, die einen Teil der reichen Bestände unter einem besonderen Blickwinkel präsentiert. Die Sammelwerke werden stets neu arrangiert und wiederentdeckt: Es findet ein Dialog zwischen der Kunst der Vergangenheit und der Kunst der Gegenwart statt. Zeitgenössische Arbeiten werden auf ihre historischen Wurzeln hin untersucht. Die Präsentation von aktuellen Positionen und vielfältigen, internationalen und nationalen Tendenzen haben das Museum über die Region hinaus etabliert. Die Kunstvermittlung hat im Museum ihren festen Platz: Generationenübergreifend unterstützt ein breites Angebot bei der Entzifferung der Sprache der Kunst und lässt Raum für eigene Deutungen.

Das Kunstmuseum Thun verfügt über eine breite Sammlung an Kunstwerken, die aus einem Grundstock der städtischen Sammlung sowie privaten Schenkungen besteht. Ein Schwerpunkt liegt unter anderem auf Schweizer Pop Art, Landschaften, sowie auf Werken regionaler Künstler. Teile der Sammlung des Kunstmuseums Thun werden jährlich in unterschiedlichen Kontexten eingebettet und in einem Dialog mit zeitgenössischem Schaffen ausgestellt. Darüber hinaus wird das Thun-Panorama im Schadaupark als Depositum der Gottfried Keller-Stiftung vom Kunstmuseum Thun geführt.

www.kunstmuseumthun.ch / www.thun-panorama.ch

Kunstmuseum Thun

Jeppe Hein, Breathing Watercolours, 2016. Courtesy der Künstler; KÖNIG GALERIE, Berlin; 303 Gallery, New York; Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen

Jeppe Hein. Einatmen – Innehalten – Ausatmen
3. März – 29. Juli 2018

Mit Einatmen – Innehalten – Ausatmen zeigt das Kunstmuseum Thun die erste institutionelle Einzelausstellung des dänischen Künstlers Jeppe Hein in der Schweiz, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden ist. Vor einiger Zeit musste Hein seine bisherige Lebensweise überdenken und lernen, wieder auf seinen Körper zu hören. Bewusstes Atmen wurde zu einem wichtigen Element in seinem Alltag. Nun steht das Thema Atem im Fokus der Ausstellung, die durch unterschiedliche Installationen zu einem sinnlichen Parcours wird. Heins Werke regen an, Körper, Geist und Seele aktiv wahrzunehmen, verführen zur Entschleunigung und motivieren zu eigenen Erfahrungen. Hein macht die Besuchenden mittels seiner interaktiven Kunstwerke zu Akteuren und überrascht mit Unerwartetem.

Jeppe Hein, INHALE HOLD EXHALE, 2016. Courtesy der Künstler; KÖNIG GALERIE, Berlin; 303 Gallery, New York; Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen, Foto: Hendrik Albrecht


Die Ausstellung Einatmen – Innehalten – Ausatmen zeigt eine grosse Auswahl von Jeppe Heins Werken der letzten Jahre, teilweise mit Bezug auf seinen Erschöpfungszustand im Jahr 2009. Der Weg zurück in den Alltag brachte ihm neue Erkenntnisse über sich selbst und gab ihm die Möglichkeit, sein Leben mit neuen Perspektiven zu füllen und neue Schwerpunkte zu setzen. So sind fernöstliche Philosophien und Praktiken wie Buddhismus, Yoga und Meditation wichtige Elemente in seiner Kunst. Auf unterschiedliche Weise greift die Ausstellung im Kunstmuseum Thun das Thema Atem und Heins Auseinandersetzung damit auf. Atem wird zu einem wichtigen Element, sei es zur Entspannung, um Balance in der Welt zu finden, sich ins Hier und Jetzt zurückzubringen oder als Werkzeug für seine Kunstwerke.

In Heins Oeuvre spielt der Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachtenden eine wichtige Rolle. Er sieht seine Kunst als Werkzeug zur Kommunikation und fordert Menschen auf, etwas zu machen, sodass sie selbst Teil des Werks werden. Hier manifestiert sich das Gegenteil von dem, was Besuchende normalerweise in einem Kunstmuseum erwartet: Anstatt nichts zu berühren und anzufassen, sollen sie mit den Arbeiten interagieren und die Kunstwerke unmittelbar erfahren. Die Installationen in der Ausstellung bilden einen sinnlichen Parcours. Heins Werke beziehen sich auf die aktive Wahrnehmung aller Sinne und sind eine Einladung zum Staunen, zur Entschleunigung und auch zum Schmunzeln.

Weiter können mit Klangschalenaquarellen persönliche Kunstwerke geschaffen werden. Rhythmische Schläge bringen die Schalen in Schwingung und übertragen die darin enthaltene Farbe allmählich aufs Papier. Bei der Installation Breathing Watercolours sind die Besuchenden aufgefordert, atmungsabhängig vertikale blaue Pinselstriche auf die Museumswände zu malen. Dabei entsteht über die Dauer der Ausstellung nach und nach eine Sammlung kollektiver Atemzüge, die das Museum in einen stimmungsvollen Resonanzraum verwandeln.

Vor dem Museum steht ausserdem eine von Hein gestaltete Sitzbank, die Modified Social Bench NY #13 (2015), die nicht nur zum Sitzen und Entspannen einlädt und auf die Ausstellung verweist, sondern durch ihre ganz eigene skulpturale Erscheinung die Konversation und die Interaktion unter den Nutzern, Betrachtern und Passanten anregt und verändert.

Katalog
Nach der Ausstellungseröffnung erscheint eine Publikation (D/E) im Hatje Cantz Verlag, Berlin.
Autoren: Jeppe Hein, Helen Hirsch, Marie-Amélie zu Salm-Salm, Oona Strathern
Grafikdesign: Studio Martin Stoecklin, Zürich

Kommende Veranstaltungen zur Ausstellung entnehmen Sie unserer Website:
http://www.kunstmuseumthun.ch/de/agenda/veranstaltungen/

Kunstvermittlung mobil
Wir machen heisse Luft und gestalten Workshops rund um Atem! Wir kommen zu Ihnen in die Schule, ins Wohnheim, ins Quartiertreff, oder dorthin, wo Sie sind!
Informieren Sie sich auf unserer Website zu den Möglichkeiten.
Partner: Pro Infirmis.
Information und Anmeldung: sara.smidt(at)thun.ch, T 033 225 86 10

Schulen
Besuch mit Kunstvermittlung

Stufengerechte und kreative Begleitung Ihrer Schulklasse in 2 Lektionen.
Workshops in der Kunstküche zur Vertiefung von ausgewählten Themen der Ausstellung.
Dauer: nach Vereinbarung
Anmeldung bis zwei Wochen vorher: kunstvermittlung(at)thun.ch, T +41 (0)33 225 84 20
Dokumentation: www.kunstmuseumthun.ch

Mit Anmeldung können Schulen ohne Zusatzkosten vor 10 Uhr oder am Montagvormittag das Museum besuchen.

Ausblick 2018

Julian Sartorius, 2017, Foto: Tabea Reusser

Wir feiern 70 Jahre. Mit alten und neuen Bekanntschaften aus der Sammlung

18. August – 18. November 2018
Vernissage: Samstag, 18. August, ab 11 Uhr

Die Jubiläumsausstellung nimmt sich den Beziehungsnetzwerken, Verflechtungen sowie Freundschaften rund um das Kunstmuseum Thun und seine Sammlung an. Die Sammlungsgeschichte ist geprägt von spezifischen Schwerpunkten, die Akzente gesetzt haben. Gerade die breite Palette an Kunstwerken von Thuner Künstlerinnen und Künstlern zeichnet die Sammlung aus und macht sie zum visuellen Gedächtnis der Region und darüber hinaus. Dank unterschiedlichen Nachlässen und Schenkungen hat die Sammlung weiter an Substanz gewonnen. Ferner haben die Direktorinnen und Direktoren des Museums in ihrer Zeit mit ihren Persönlichkeiten und Interessen sowie die Kunstkommission als beratende Instanz der städtischen Sammlung eine prägende Wirkung auf den reichen Fundus der Sammlung.

2018 steht für 70 Jahre Sammlungstätigkeit des Kunstmuseum Thun. Zu den im Verlaufe der Jahre entstandenen Schwerpunkten zählen ganz bestimmt Landschaftsbilder und Pop Art. Aber gerade die breite Palette an Werken von Thuner Künstlerinnen und Künstlern macht die Sammlung zum visuellen Gedächtnis der Region und darüber hinaus und gibt ihr ihren einzigartigen Charakter. Die Jubiläumsausstellung widmet sich den Beziehungsnetzwerken und den Freundschaften, die über die Jahre im und rund um das Museum entstanden sind – und sich im Sammlungsdepot wiederspiegeln. Im Fokus stehen persönliche Geschichten und Vernetzungen hinter den Werken, die auf vielseitige Art erzählt werden. Der international bekannte Thuner Künstler Julian Sartorius kreiert eigens für die Ausstellung zwei akustische Werke, die in enger Beziehung mit dem Museum stehen. So schafft er einen akustischen Rundgang, der die Besucherinnen und Besucher aus dem Museumsgebäude heraus durch die Stadt Thun führt.

 

Cantonale Berne Jura 2018

8. Dezember 2018 – 27. Januar 2019
Vernissage: Samstag, 8. Dezember, ab 11 Uhr

Die Cantonale Berne Jura steht im Zeichen interkantonaler Zusammenarbeit. Sie will das Kunstschaffen der Region verstärkt fördern und präsentieren. 2011 lancierten Kunsthäuser und Museen aus den Kantonen Bern und Jura die gemeinsam organisierte Weihnachtsausstellung Cantonale Berne Jura. Verteilt auf die verschiedenen Institutionen bietet die Cantonale Berne Jura den Künstlerinnen und Künstlern eine wichtige und breite Plattform und präsentiert dem Publikum die Vielfalt des bernischen und jurassischen Kunstschaffens. Seit 2014 wird die Cantonale Berne Jura im Kunstmuseum Thun thematisch kuratiert.

 

Ortswechsel

8. Dezember 2018 – 27. Januar 2019
Vernissage: Samstag, 8. Dezember, ab 11 Uhr

Die Stadt Thun vergibt an Kulturschaffende Stipendien für Auslandsaufenthalte. Die Ausstellung Ortswechsel erlaubt einen Einblick in die Schaffensprozesse und Themen, welche die Kunstschaffenden während des Aufenthalts beschäftigt haben. Im Unterschied zu einer üblichen Schau sollen dabei explizit auch Skizzen, Studien und Recherchearbeiten Platz haben. Der Fokus liegt hiermit weniger auf fertigen Werken als auf der Vielfalt der Tätigkeiten, Prozesse und Ziele, für die ein Atelieraufenthalt genutzt wird oder die ein solcher mit sich bringt.

Thun-Panorama

Frères Charnaux, Grindelwald Mer de Glace, ca. 1880, Albumin-Silber-Print, 18.5 x 25.5 cm, Foto: photobibliothek.ch

Bergwärts – Marquard Wochers Gipfelwelten gestern und heute
11. März – 25. November 2018
Vernissage: Sonntag, 11. März, ab 11.00 Uhr

Mit ehrfürchtigem Staunen berichtet die junge Engländerin Jemima Morrell über die Berge des Berner Oberlandes. Als eine der ersten Pauschaltouristinnen entdeckte sie 1863 die Schweiz und die Alpen – ein neues Phänomen. Denn bis ins 17. Jahrhundert galten die Berge als Orte des Grauens und Schreckens. Die Ausstellung Bergwärts nimmt sich dem Wandel der Einstellung zu den Alpen an und stellt dafür die Erfahrungen von zehn historischen Persönlichkeiten vor. Diese haben um die Zeit von Marquard Wocher, als dieser in seinem Panorama die Berge des Oberlandes als wichtige Hintergrundkulisse wählte, die Bergwelt für sich entdeckt. Zeitgleich entstehen zwei Vermittlungsprojekte mit Menschen aus Aeschi und rund um die Niesenbahn. Es werden vor Ort Ausstellungen mit den Werken aus der Sammlung des Kunstmuseum Thun zur heutigen Wahrnehmung der Berge realisiert. Spuren dieser Projekte werden im Thun-Panorama sichtbar sein.

 

Berg-Expeditionen vor 200 Jahren
Hätten die Gebrüder Meyer am Tag der Erstbesteigung am 3. August 1811 gedacht, dass ihnen 200 Jahre später jährlich fast über eine Million Menschen auf die Jungfrau folgen würden? Eher nicht: Denn bis ins 17. Jahrhundert wurden die Berge gemieden. Sie wurden von den Zeitzeugen als unzugängliche Orte des Grauens und Schreckens beschrieben. Ab dem 18. Jahrhundert wandelt sich aber deren Bild: Es waren unter anderem Naturforscher, die sich auf abenteuerliche Expeditionen in die Alpen wagten und dort einen neuen Forschungsraum fanden. Mit ihren Erfahrungsberichten machten sie viele Menschen neugierig auf die Bergwelt. So pries Albrecht von Haller 1732 die Naturschönheit der Berge in seinem Gedicht Die Alpen. Dieses wurde ein regelrechter Hit, der das Interesse an der Höhe schürte. Wagemutige und Schaulustige waren es, die sich auf das unbekannte Terrain begaben, darunter der Maler Caspar Wolf, der sich immer tiefer in die eisige und felsige Landschaft hineinwagte oder ein paar Jahrzehnte später die englische Touristin Jemima Morrell. Unter der Führung des Reiseleiters Thomas Cook erlebte sie 1863 die erste Pauschalreise durch die Schweiz. Eine Station der Route war auch das Berner Oberland, von der sie in ihrem Tagebuch ausführlich berichtet: „Die Landschaft, an der wir auf der halbstündigen Fahrt vorüberglitten, muss man selbst gesehen haben, um sich ein Bild machen zu können. Wir fuhren an einem Panorama von grosser Schönheit vorbei.“ Noch höher hinaus wollte der Bergführer Melchior Anderegg. Seine zahlreichen Erstbesteigungen, wie etwa auf die Blüemlisalp oder den Wildstrubel brachten ihm den Spitznamen „König der Berge“ ein und machten ihn bis nach England bekannt. Insgesamt zehn historische Persönlichkeiten aus den Bereichen Forschung, Kunst, Tourismus und Alpinismus wurden für die Ausstellung ausgewählt, um den damaligen Wandel der Einstellung zur Bergwelt zu zeigen.

Bergwärts nach Aeschi – Werkauswahl der Beteiligten, Foto: Sabine Käch

Sicht auf die Berge heute
Wie sehen Menschen im Berner Oberland ihre Berge heute? In einem Vermittlungsprojekt entwickeln Menschen in den Bergregionen zwei Ausstellungen vor Ort, die Werke der Sammlung des Kunstmuseum Thun einbeziehen. Denn diese ist reichhaltig mit Darstellungen von Bergen, Seen und Landschaften bestückt.

In Aeschi wird ein interkulturelles Projekt durchgeführt. Freiwillige, die sich im Café International der reformierten Kirchgemeinde Aeschi-Krattigen engagieren und Asylsuchende, die im Durchgangszentrum Aeschiried leben, kommen miteinander zum Thema Berge ins Gespräch. Zusammen entwickeln sie eine Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseum Thun, die im Kirchgemeindehaus Aeschi zu sehen sein wird.

In Kooperation mit der Niesenbahn geht die Bergtour dann noch auf den Gipfel. Im Berghaus Kulm werden Werke zu sehen sein, die durch die Belegschaft der Bahn vorausgewählt werden. Die Endauswahl bestimmen Besucherinnen und Besucher auf dem Niesen. Ab Saisonbeginn im April werden sie zu ihrer Meinung gefragt. Bei einer Veranstaltung mit Abendessen am 11. Oktober 2018 wird eine Ausstellung mit den entsprechenden Werken eröffnet. Spuren von beiden Projekten werden im Ausstellungsraum des Thun-Panorama sichtbar werden.

Das Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung entnehmen Sie unserer Website:
www.kunstmuseumthun.ch/de/agenda/veranstaltungen/

 

Schulen
Besuch mit Kunstvermittlung

Stufengerechte und kreative Begleitung Ihrer Schulklasse. Dauer: 2 Lektionen.
Information / Anmeldung bis zwei Wochen vorher: kunstvermittlung(at)thun.ch, T +41 (0)33 225 84 20
Dokumentation: www.kunstmuseumthun.ch

Für Schulen besteht die Möglichkeit, das Panorama auf Anmeldung, ohne Zusatzkosten vor 11 Uhr oder am Montagvormittag zu besuchen.

Thun-Panorama – Das älteste erhaltene Rundbild der Welt

Aussenansicht, Foto: Dominique Marc Wehrli
Innenansicht mit Panoramagemälde von Marquard Wocher, Foto: Beny Hofer

360° Eine Dauerausstellung zu Marquard Wochers Panorama

4. März – 25. November 2018

Der Basler Künstler Marquard Wocher erschafft von 1809 bis 1814 das erste Panorama der Schweiz. Fasziniert vom Berner Oberland entwirft er ein Rundbild von 38 m Lauflänge der Kleinstadt Thun und dessen Umgebung, mit Blick bis in die Alpen des Berner Oberlands. Detailreich wirft dieses Bild einen Blick auf das Thuner Alltagsleben vor 200 Jahren und wird mit den unzähligen Geschichten zu einem Wimmelbild für Gross und Klein. Heute ist das Panorama das älteste Rundbild der Welt und ist ein Depositum der Gottfried Keller-Stiftung.

Die Dauerausstellung 360° vermittelt in vier Kapiteln Hintergründe zum Panorama: Der „Hauptprotagonist“ des Panoramas, der Künstler Marquard Wocher wird hier vorgestellt. Ein Kapitel gibt Einblicke in die Entstehung des Panoramabildes, verfolgt das Schicksal des Gemäldes bis heute und macht seine damalige Beliebtheit verständlich. Und eine Station ist den unzähligen Geschichten auf dem Bild gewidmet, die von der damaligen Zeit erzählen.

Mitten im Thuner Schadaupark befindet sich die von Karl Keller erbaute Rotunde aus den 60er Jahren. Mit seiner Backsteinfassade ist der eigens für das Panoramagemälde gefertigte Rundbau eine Erscheinung im Park. Im Jahr 2014 wurde die Rotunde saniert und mit einem neuen Erweiterungsbau der Architekten Graber & Steiger wieder eröffnet.

Gipfellandschaft im Hintergrund
Die Berglandschaft des Berner Oberlandes bildet eine wichtige Kulisse auf Marquard Wochers Rundgemälde von 1814. Immerhin waren gerade die Berge Reiseanlass für eine wachsende Touristenschar, die Thun besuchte. Der Maler fokussiert zwar das damalige städtische Leben, stellt aber den Hintergrund in einer unglaublichen Genauigkeit dar. Für die vertiefte Erkundung des Panoramas gibt es einen kostenlosen Audioguide auf Deutsch, Englisch und Französisch sowie auf Berndeutsch.

Weitere Infos: www.thun-panorama.ch

Förderverein

Der Förderverein Kunstmuseum Thun unterstützt das Museum und das Thun-Panorama in all seinen Belangen: Mit wesentlichen Ankäufen wird die Sammlung bereichert, ambitionierte Publikationen und Ausstellungen werden durch Beiträge ermöglicht. Der Förderverein ist ein lebendiger Verein, der seinen Mitgliedern eine intensive Auseinandersetzung mit Kunst bietet mittels Führungen, Kunstreisen oder Begegnungen mit Kunstschaffenden.

1959 wurde der Förderverein unter dem Namen Vereinigung der Freunde der Kunstsammlung Thun gegründet, um die Sammlungstätigkeit des Kunstmuseums zu unterstützen. Einige Hauptwerke konnten auf diese Weise erworben werden. Die vom Förderverein erworbenen Werke werden dem Museum als Dauerleihgaben anvertraut und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Verein arbeitet eng mit der Museumsleitung zusammen. Er verhilft dem Kunstmuseum Thun auch mit speziellen Beiträgen an ausserordentlichen Ausstellungen oder Publikationen zu zusätzlicher Attraktivität. So gelingt es dem Verein wesentlich dazu beizutragen, dem Kunstmuseum Thun und seiner Sammlung einen prominenten Platz in der Schweizer Museumslandschaft zu verschaffen. Tatkräftig unterstützt hat der Förderverein auch die Ermöglichung der im Jahre 2014 erfolgten Restaurierung des Rundgemäldes von Marquard Wocher.

Um seine Ziele zu erreichen, braucht der Förderverein des Kunstmuseums Thun vor allem eines: möglichst viele Mitglieder, Gönnerinnen und Gönner. Werden Sie Mitglied des Fördervereins!

Vorteile / Veranstaltungen: www.kunstmuseumthun.ch/de/foerderverein/

 

Kommende Reise
Sonntag, 10. Juni, ab 10.30 Uhr
ATELIER JULIAN SARTORIUS UND AUKTIONSHAUS KORNFELD

Auf der Kunstreise treffen Sie auf den Thuner Musiker, Künstler und Klangsammler Julian Sartorius, welcher sein Atelier in der Dampfzentrale hat. Später steht ein Besuch im Auktionshaus Kornfeld an, um hinter die Kulissen zu schauen und zu sehen, wie eine Auktion vorbereitet wird. Die Reise wird von der Direktorin Helen Hirsch begleitet.

KOSTEN
CHF 70.– / Person (bar am 10.6. zu bezahlen, exkl. Reise und alk. Getränke)

ANMELDUNG
Bis am 25. Mai 2018 per Mail an kunstmuseum@thun.ch oder Post mit folgenden Angaben:
Vor- und Nachname / Mail und Telefonnummer / Vegi oder Fisch

Die Kunstreise wird durchgeführt bei mindestens 10 und maximal 30 Anmeldungen.