Page Navigation

Jump to content
Schweizerischer Kunstverein
Kunstmuseum Thun

Mit jährlich vier bis fünf Wechselausstellungen präsentiert das Kunstmuseum Thun vorwiegend zeitgenössische Kunst. Neben thematisch und monografisch ausgerichteten Sonderausstellungen wird pro Jahr eine Sammlungsausstellung eingerichtet, die einen Teil der reichen Bestände unter einem besonderen Blickwinkel präsentiert. Die Sammelwerke werden stets neu arrangiert und wiederentdeckt: Es findet ein Dialog zwischen der Kunst der Vergangenheit und der Kunst der Gegenwart statt. Zeitgenössische Arbeiten werden auf ihre historischen Wurzeln hin untersucht. Die Präsentation von aktuellen Positionen und vielfältigen, internationalen und nationalen Tendenzen haben das Museum über die Region hinaus etabliert. Die Kunstvermittlung hat im Museum ihren festen Platz: Generationenübergreifend unterstützt ein breites Angebot bei der Entzifferung der Sprache der Kunst und lässt Raum für eigene Deutungen.

Ein weiteres Fenster bietet der Projektraum enter. Darin werden neben den Hauptausstellungen jeweils kleinere Projekte realisiert und ausgestellt. Es sind vor allem künstlerische Experimente oder Einblicke in aktuelle Forschungsansätze. Oftmals entstehen diese Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten oder sozialen Organisationen.

Das Kunstmuseum Thun verfügt über eine breite Sammlung an Kunstwerken, die aus einem Grundstock der städtischen Sammlung sowie privaten Schenkungen besteht. Ein Schwerpunkt liegt unter anderem auf Schweizer Pop Art, Landschaften, sowie auf Werken regionaler Künstler. Teile der Sammlung des Kunstmuseums Thun werden jährlich in unterschiedlichen Kontexten eingebettet und in einem Dialog mit zeitgenössischem Schaffen ausgestellt. Darüber hinaus wird das Thun-Panorama im Schadaupark als Depositum der Gottfried Keller-Stiftung vom Kunstmuseum Thun geführt.

Kunstmuseum Thun / Thun-Panorama

Aktuelle Ausstellungen

Ester Vonplon, o.T. (Gleschterfahrt), 2013-2014, Courtesy die Künstlerin

Ich muss nicht ans Meer
Kunstmuseum Thun, 13. Februar – 24. April 2016

Im Fokus der Sammlungsausstellung Ich muss nicht ans Meer des Kunstmuseum Thun steht die Formenvielfalt des wandelbaren Naturelements Wasser in der Alpenregion. Die Ausstellung wird zur Entdeckungsreise der verschiedenen Facetten von Wasserwelten, vom Berggipfel bis hinunter ins Tal: Schmelzende Gletscher, reissende Wasserfälle, sprudelnde Bäche, ruhige Flüsse und spiegelnde Seen. Sie zeigt Gemälde, Fotografien, Videos, Installationen und Druckgrafiken vom 19. Jahrhundert bis heute, mit Werken aus der Sammlung und Positionen zeitgenössischer Kunstschaffenden, wie Ester Vonplon, Steiner/Lenzlinger und Zimoun.

Mehr dazu...

 

Johann Rudolf Dikenmann, Thun von Schwäbis aus, o.D., Kunstmuseum Thun, Sammlung P.F. Hofer, Depositum Vereinigung ehemaliger Thuner Prögeler
Victor Surbek, Blauer Abend (Iseltwald), 1973, Kunstmuseum Thun, Foto: Christian Helmle
Illustration: B&R, Laurence Felber

Schupperschau # 1 – Der Duft des Materials
Kunstmuseum Thun  / Projektraum enter, 13. Februar – 24. April 2016

Alles hat einen Geruch: der Blumenstrauss auf dem Tisch, der Sitznachbar im Zug, die Wohnung der Grosseltern, der Hund des Nachbarn oder der erste Schnee im Jahr. Düfte sind flüchtige und unbewusste Begleiter im Alltag, man kann sich ihnen nicht entziehen. Rund 23.000 Mal atmen wir täglich ein und aus, unzählige Duftstoffe strömen mit. Als sinnliche Botenstoffe erwecken sie Gefühle und Erinnerungen, sie können provozieren, anlocken oder abstossen, Stimmungen beeinflussen, verführen oder trügen. In der Kunst ist das Sinnliche meist auf das Sehen und Hören beschränkt, der Geruch meist Nebensache. Doch wie riecht Kunst? Hat sie einen Geruch? Welche Düfte und Gerüche ruft Kunst hervor? Und welche Rolle spielt der Geruchsinn beim Erleben der Kunst? Die vierteilige Ausstellungsserie mit dem Titel Schnupperschau im Kunstmuseum Thun widmet sich dem Duft in der und rund um die Kunst. Die Sinne sollen neben den visuellen Elementen auch auf olfaktorische Aspekte gelenkt werden.

Die erste Ausstellung im Projektraum enter richtet die Aufmerksamkeit auf die Materialien der Kunst: Farben, Leinwand, Holz, Metall, Leim ... Gerüche kennzeichnen aber auch die Verarbeitung bestimmter Materialien und damit die Kunstproduktion.

Mehr dazu...

Veranstaltungshighlights im Kunstmuseum Thun

Vom Schnüffeln zur Kunst: Der Geruchsinn in der künstlerischen Produktion.
Ein Vortrag von Dr. Prof. Claus Noppeney (Hochschule der Künste Bern) zur Ausstellung Schnupperschau

16. März, 18.15 Uhr
CHF 12.– / 10.–

 

Dialogische Rundgänge
Ein spezieller Fokus wird im Veranstaltungsprogramm auf Dialogführungen gelegt. Menschen, die durch ihren Beruf oder Interesse einen speziellen Bezug zum Wasser haben, sollen dabei zu Wort kommen. Sie werden eingeladen, die Ausstellung aus ihren eigenen Blickwinkeln mit den Besucherinnen und Besucher zu erforschen.

Sonntag, 6. März, 10.45 Uhr, mit Markku Diedrich, Rekordtaucher im Thunersee und Katrin Sperry, wissenschaftliche Assistentin, Janet Fiebelkorn, Gebärdendolmetscherin

Sonntag, 3. April, 11.15 Uhr, Bruno Bangerter, ARA Thunersee und Andreas Fuchs,
Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee mit Sara Smidt, Leitung Kunstvermittlung

 

Alles andere als eintönig – Ein Workshop für Klein und Gross
Sonntag, 10. April, 10.30 – 12 Uhr

Mit gespitzten Ohren durch die Ausstellung: Tröpfeln, plätschern, rauschen, sprudeln… Wie tönt die Skulptur? Wie klingt das Bild? Welche Geräusche macht die Installation? Töne und Klänge werden im Workshop zusammen mit dem Musiker Samuel Baur und der Kunstvermittlerin Rut Reinhard gesammelt, selber erzeugt und mit den Werken der Ausstellung in einen Dialog gestellt.

Anmeldung erwünscht: kunstmuseum(at)thun.ch, T +41 (0)33 225 84 20 / CHF 5. –

 

Literatur und Wasser – Lesung Therese Bichsel
Sonntag, 17. April, 11.15 Uhr

In ihrer Lesung begibt sich die Schriftstellerin Therese Bichsel mit berühmten Persönlichkeiten zu den Wassern in den Alpen: mit Heinrich Kleist auf die Aareinsel in Thun, mit Brahms ans Thunerseeufer, mit Detektiv Sherlock Holmes zum Reichenbachfall und mit der schönen Schifferin auf den Brienzersee.

CHF 12.–/10.–

 

Werkgespräch mit Ester Vonplon
Sonntag, 24. April, 11.15 Uhr

Die Fotografin Ester Vonplon spricht über ihre Arbeit Gletscherfahrt, welche sie während zwei Jahren in der Schweiz realisierte, mit Anja Seiler, wissenschaftliche Mitarbeiterin.

CHF 12.–/10.–

 

Weitere Veranstaltungen unter: www.kunstmuseumthun.ch/de/agenda/veranstaltungen/

Ausblick

Eduardo Arroyo, Saint Bernard Tonnelet, 1965, Courtesy der Künstler, © 2016, ProLitteris, Zürich
Eduardo Arroyo, 2000–2005, 2005, Courtesy der Künstler, © 2016, ProLitteris, Zürich

Eduardo Arroyo. Die Schweizer Kapitel
Kunstmuseum Thun, 14. Mai – 7. August 2016
Vernissage: 13. Mai, ab 18.30 Uhr

Mit der Ausstellung Die Schweizer Kapitel  widmet das Kunstmuseum Thun erstmalig in der Schweiz seine Räume einer  institutionellen Einzelausstellung über Eduardo Arroyo. Der Künstler (*1937 in Madrid, lebt und arbeitet in Paris und Madrid) ist Maler, Bildhauer, Bühnenbildner und Schriftsteller. Die Breite seines Schaffens fasziniert weltweit. Arroyo reist  auch öfters in die Schweiz, um zu arbeiten und Freundschaften zu pflegen. In seinen Werken tauchen Eindrücke von den Besuchen auf wie Wilhelm Tell oder der Schornsteinfeger, der nach einem Erlebnis in der Schweiz entstanden ist.

Mehr dazu...

Thun-Panorama – Aktuelle Ausstellungen

Gasse in Thun, Postkarte aus der Sammlung Marcel Müller, Stadtarchiv Thun
Martin Möll, Panorama (Berge) (Skizze), 2016, Courtesy der Künstler

Greetings from Thun
Thun-Panorama, 12. März – 4. September 2016
Vernissage: 12. März, ab 13 Uhr


Ein Gruss aus der Ferne mit massgeschneiderter Ansicht und handgeschriebener Mitteilung: Die Postkarte hat trotz MMS und SMS nicht an Attraktivität verloren, im Gegenteil, erfreut sie doch jeden, der eine erhält. Das Thema Postkarte wird von März bis September aus einer künstlerischen und historischen Perspektive beleuchtet. Im Erweiterungsbau erstreckt sich das Werk Panorama (Berge) (2016) vom Berner Künstler Martin Möll: ein fiktives Bergpanorama aus rund 600 aneinander gereihten Postkarten.

Mehr dazu...

Ein Postkartenwettbewerb
Die Ausstellung präsentiert das Stadtbild von Thun im Postkartenformat der letzten hundert Jahre. Doch der Blick soll auch nach vorn gerichtet werden – wie soll sich Thun heute oder zukünftig präsentieren? Ein Wettbewerb, welcher zusammen mit der Ausstellung startet, sucht nach einem aktuellen Bild der Stadt für eine Postkarte. Die Kreativität der Besucherinnen und Besucher ist hier gefragt. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf unserer Webseite www.kunstmuseumthun.ch

Der Wettbewerbsschluss ist am 12. August 2016, 12 Uhr. Die Eingabe muss digital erfolgen.

Ausstellungsansicht 360° 2015, Thun-Panorama, Foto: Christian Helmle

360° - Dauerausstellung zu Marquard Wochers Panorama
Thun-Panorama, 12. März – 27. November
Saisonstart: 12. März

Wer ist Marquard Wocher? Wo wurde das Rundbild Das Panorama von Thun gemalt und was bedeutet der Begriff Panorama überhaupt? Solchen Fragen und noch vielen weiteren Facetten widmet sich die Dauerausstellung im Thun-Panorama.

Mehr dazu...

Veranstaltungshighlights im Thun-Panorama

Vernissage
Samstag, 12. März, ab 13.00 Uhr (Das Thun-Panorama ist ab 11 Uhr geöffnet)

Begrüssung und Einführung: 13.15 Uhr: Helen Hirsch, Direktorin Kunstmuseum Thun und Katrin Sperry, wissenschaftliche Assistentin

Ab 13.30 Uhr Apéro

 

Die Postkartenwerkstatt – ein Workshop für Gross und Klein
Sonntag, 3. April, 15.00 – 17.00 Uhr

Inspiriert von der Ausstellung werden eigene Postkartenmotive hergestellt. Mit Rut Reinhard, Kunstvermittlerin

Anmeldung bis 31.3.: panorama(at)thun.ch, T +41(0)33 221 24 62, CHF 5.–

 

„Isch es wahr…“ – Lesung mit Matto Kämpf
Sonntag, 8. Mai 2016, 14 Uhr

Ausgehend vom 12-teiligen Postkartenset mit Geschichten des Autors und Zeichnungen von Yves Noyau, erzählt Matto Kämpf (*1970 in Thun) Autor und Filmemacher, Geschichten aus dem Berner Oberland. Das Fazit: Das Leben auf dem Land ist nicht nur idyllisch, sondern vor allem auch anstrengend und brutal.

Anmeldung bis 5.5.: panorama@thun.ch, T +41(0)33 221 24 6, CHF 20.– / 15.–

 

„Zur Geschichte der Ansichtskarte“ – Ein Vortrag von Karl Kronig
Sonntag, 19. Juni, 11.00 Uhr

Von grossem Zweifel war die Einführung der Korrespondenzkarte, eine für alle lesbare postale Kurznachricht, begleitet. Doch schwanden die Bedenken und mit farbigen Ansichten versehen, dient die Postkarte heute noch als beliebter Feriengruss. Karl Kronig, stv. Direktor und Leiter Sammlungen im Museum für Kommunikation in Bern führt mit seinem Vortrag durch die 150-jährige Geschichte.

Anmeldung bis 16.6.: panorama@thun.ch, T +41(0)33 221 24 6, CHF 12.– / 10.–

 

Weiter Veranstaltungen unter: www.kunstmuseumthun.ch/de/agenda/veranstaltungen/

Förderverein

Der Förderverein Kunstmuseum Thun unterstützt das Museum und das Thun-Panorama in all seinen Belangen: Mit wesentlichen Ankäufen wird die Sammlung bereichert, ambitionierte Publikationen und Ausstellungen werden durch Beiträge ermöglicht. Der Förderverein ist ein lebendiger Verein, der seinen Mitgliedern eine intensive Auseinandersetzung mit Kunst bietet mittels Führungen, Kunstreisen oder Begegnungen mit Kunstschaffenden.

Alles über den Förderverein Kunstmuseum Thun...