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Schweizerischer Kunstverein
Kunstmuseum St.Gallen

Beni Bischof – MANOR Kunstpreis St.Gallen 2015, 14. Februar – 21. Juni 2015

Vogue Italia, 2012, Einkratzung in Magazin, Courtesy der Künstler

Beni Bischof (*1976 Widnau) arbeitet unbändig und intuitiv. Nebst Zeichnungen, Collagen, Malerei, Skulpturen und Installationen zeugen seine seit 2005 im Eigenverlag herausgegebenen Lasermagazine von seinem eruptiven Schaffensdrang. Spontane Gedanken zu gesellschaftlichen und politischen Themen übersetzt er in skurrile und witzige Wort- und Zeichenbotschaften, die von entwaffnender Direktheit sind.

Die Verheissung versprechende Scheinwelt des Glamours überführt er in abgründige Bildzitate. Die Banalität des alltäglichen Lebens wird ebenso wenig verschont wie Dramen aus der politischen Agenda. Bildmaterial eignet sich Beni Bischof aus der Trivialliteratur, den Modezeitschriften, der Werbung und aus der virtuellen Welt an. ‹Mich interessiert der Kontrast› – Beni Bischof entglamourisiert den edlen Schein der vermeintlichen Exklusivität und zeichnet ein abgründiges Bild der Gesellschaft.

Turm, 2014, Aquarell auf Papier, Courtesy der Künstler

Der von der Firma Maus Frères SA gestiftete MANOR Kunstpreis wird seit 1982 in mehreren Schweizer Städten vergeben und ist die umfassendste private Förderung junger Kunstschaffender hierzulande. Wie bereits früheren Preisträgern ermöglicht das Kunstmuseum St.Gallen auch Beni Bischof die erste Einzelausstellung in einem Museum.

 

Kuratorin: Nadia Veronese

Informationen zur Ausstellung

Ausstellungsdauer: 14. Februar – 21. Juni 2015
Ausstellungsort: Kunstmuseum St.Gallen
Ausstellungseröffnung: 13. Februar 18 Uhr | Kunstmuseum St.Gallen
Kuratorin: Nadia Veronese
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Eintritt: CHF 10, AHV/IV-Bezüger CHF 8, Lehrlinge, Schüler, Studenten CHF 4
Freier Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins St.Gallen

Weitere Ausstellungen des Kunstmuseums St.Gallen im Februar

Isabelle Lartault – Michel Verjux: Correspondances, 7. Februar – 26. Juli 2015, Lokremise St.Gallen

Seit dem 23. Oktober 2014 hat die Lokremise St.Gallen ein neues Wahrzeichen, denn seither sind die drei Projektionen ‹Ein Stück urbaner Landschaft› von Michel Verjux in Betrieb und machen das Kulturzentrum Lokremise, das Badhaus und den Wasserturm von Robert Maillart (1872–1940) mit kreisrunden Lichtprojektionen in der städtischen Landschaft neu sichtbar. Mit der Autorin Isabelle Lartault, 1960 in Chalon-sur-Saône geboren, wird diese Ausstellung nun im Innenraum der Kunstzone der Lokremise in einem spannenden Diskurs mit ihrem Ehemann Michel Verjux weitergeführt.

Isabelle Lartaut et Michel Verjux -Nuit Blanche-TourMontparnasse-Paris-2010

Beide Künstler interessieren sich sowohl für die veränderte Wahrnehmung von Architektur und Raum, wie auch für den Status von Sprache und bildender Kunst, indem sie deren zentrale Aspekte thematisieren und beide Arbeiten beeindrucken ebenso durch ihre intellektuelle Klarheit wie durch ihre unmittelbare Sinnlichkeit und Poesie: Correpondances.

Weitere Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie hier.

Kunstverein St. Gallen

1827 gegründet, gilt der Kunstverein St.Gallen als einer der ältesten Kulturvereine der Stadt – und mit seinen über 2'000 Mitgliedern auch als einer der grössten. Sein Ziel ist es, der Bevölkerung die Begegnung mit bedeutenden Werken der bildenden Kunst zu ermöglichen und das Kunstschaffen der Region im Kontext internationaler Gegenwartskunst zu fördern und auszustellen.

Mehr Infos zum Kunstverein St. Gallen.