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Schweizerischer Kunstverein
Kunstmuseum Luzern

Das Kunstmuseum Luzern positioniert sich in der Schweizer Museumslandschaft mit ambitionierten Wechselausstellungen, die Fragen der Gegenwart aufgreifen, bekannte Künstlerinnen und Künstler in neuem Licht zeigen und zeitgenössische Positionen reflektieren. Die Sammlungspräsentation widmet sich jährlich anderen Schwerpunkten und Themen, beispielsweise den 1970er-Jahren, dem Porträt oder dem Sammeln, wobei hier der Fokus auf Schweizer Kunst liegt. Vernetzt mit anderen Institutionen, interessiert an gesellschaftlichen Anliegen und offen für ein breites Publikum trägt das Kunstmuseum Luzern zur Ausstrahlung der gesamten Zentralschweiz bei.

 

Die Kunstgesellschaft Luzern setzt sich als rechtliche Trägerin für ein lebendiges Kunstmuseum Luzern ein. Dank der rund 2’400 Mitglieder der Kunstgesellschaft kann das Kunstmuseum seine anspruchsvollen Aufgaben erfüllen, spannende Ausstellungen realisieren, Kataloge publizieren und ein abwechslungsreiches Begleitprogramm bieten.

Sonja Sekula, Max Ernst, Jackson Pollock & Friends, 11.06. – 25.09.2016

Sonja Sekula, Chinatree, 1960, Öl auf Papier, 43 x 28,5 cm, Kunstmuseum Luzern
Jackson Pollock, Stenographic Figure, um 1942, Öl auf Leinwand, 101.6 x 142.2 cm, The Museum of Modern Art, New York. Mr. and Mrs. Walter Bareiss Fund, 1980

Sonja Sekula (1918–1963) ist eine der wenigen Schweizer Künstlerinnen, die in New York künstlerisch erfolgreich war. Es ist nicht nur die Lebensgeschichte mit besten Voraussetzungen und Suizid, mit Wurzeln in Luzern und Erfolg in New York, sondern auch das künstlerische Werk, das Sonja Sekula besonders spannend macht. Deshalb widmet das Kunstmuseum Luzern ihr die grosse Sommerausstellung und zeigt sie im Zusammenhang mit ihren oft berühmteren Künstler-Freundinnen und -Freunden wie Louise Bourgeois, Barnett Newman, Meret Oppenheim, Jackson Pollock, Mark Rothko oder Sophie Taeuber-Arp, mit denen Sie bei Peggy Guggenheim und Betty Parsons in New York ausgestellt hat. So fragt die Ausstellung auch danach, wie es zu Karrieren kommt, was Qualität ausmacht und welche Stellung die Künstlerinnen hatten. Mehr...

Collectionneurs. Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Luzern und einer Genfer Privatsammlung, 27.02. – 27.11.2016

Bild: Albrecht Schnider, ohne Titel (Röhren), Öl auf Leinwand, 99 x 70 cm, Privatbesitz, © 2016, ProLitteris, Zürich

«Sammler sind glückliche Menschen», schrieb Stefan Zweig, selbst ein passionierter Sammler. Doch stimmt das wirklich? Sind Sammlerinnen und Sammler nicht auch Getriebene, deren wichtigstes Stück immer gerade dasjenige ist, das ihnen noch fehlt? Das Kunstmuseum Luzern freut sich jedenfalls sehr über die umfangreiche Schenkung eines Genfer Sammlerpaares. Dieses hat sich auf Schweizer Kunst seit 1960 spezialisiert. Zur Sammlung gehören viele bedeutende Schweizer Kunstschaffende, die in der Sammlung des Kunstmuseums Luzern vertreten sind. Über das Jahr hinweg werden die beiden Sammlungen immer wieder neu miteinander im Dialog präsentiert. Die Ausstellung zeigt auf, wie die Sammlung des Kunstmuseums wächst und stellt Fragen zum privaten und öffentlichen Sammeln. Mehr...

Georg Keller. Primitive Economies – Manor Kunstpreis Zentralschweiz Luzern 2016, 03.09. – 27.11.2016

Georg Keller, Selbstporträt als Firma, Firmenorganigramm Georg Keller Unternehmungen, Material und Grösse variabel, seit 2006

«Geld regiert die Welt» – die Redewendung scheint ebenso abgedroschen wie wahr. Doch was lässt sich über eine Welt beziehungsweise Gesellschaft sagen, in der sinngemäss eine Art Kartoffel regiert? Und was bedeutet die Existenz einer solchen Ökonomie für unsere Wirtschaftswelt? Das sind nur die ersten Fragen, die sich in Georg Kellers (*1981) Ausstellung Primitive Economies ergeben könnten. Handel ist immer auch Gemeinschaftsbildung. Die Handelsformen einer Gesellschaft verweisen auf ihre Werte und Weltbilder. Georg Keller nutzt den Manor Kunstpreises Zentralschweiz Luzern 2016 für eine ganze Serie neuer Installationen, die er basierend auf anthropologischen Beschreibungen «primitiver Ökonomien» entwickelt. Mehr...

Soundzz.z.zzz…z. The Conductress - In Kooperation mit Lucerne Festival

Stellen, schichten, lagern, Musikperformance von Sophia Martell und Emilio Guim auf dem Giswil International Performance Art Festival, 2015

Wie erlebt die Bratscherin der Wiener Philharmoniker ihren Probenalltag? Was erzählt die Luzerner Schreinerin über ihr Berufsleben? Und inwiefern überschneiden und unterscheiden sich ihre Erlebnisse? Solche Fragen sind Ausgangspunkt für das Projekt The Conductress von Sophia Martell (*1988) und Silke Strahl (*1988), mit dem sie den diesjährigen Soundzz.z.zzz…z-Wettbewerb gewonnen haben. Die beiden Künstlerinnen verweben atmosphärischen Bild- und Tonaufnahmen und Beobachtungen von Frauen in ihrem Berufsalltag zu einer Multi-Media-Performance von VJs, Elektronikerinnen und Musikerinnen, die zweimal in der letzten Festivalwoche aufgeführt wird.
Mittwoch, 07.09.2016, 18 Uhr
Sonntag, 11.09.2016, 15 Uhr
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