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Schweizerischer Kunstverein
Aargauer Kunsthaus
Aargauer Kunsthaus, Aarau
Architektur von Herzog & de Meuron mit Kunst am Bau von Rémy Zaugg
Surrealismus Schweiz, hrsg. von Peter Fischer und Julia Schallberger / Aargauer Kunsthaus, Aarau und MASI Lugano 2018.

Das Aargauer Kunsthaus besteht seit 1959 und zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen der Schweiz. Seine Ausstrahlung beruht auf seinem abwechslungsreichen Ausstellungsprogramm und der herausragenden Sammlung an Schweizer Kunst vom 18. Jh bis in die Gegenwart. Jährlich werden rund 10 Sonderausstellungen von nationaler und internationaler Bedeutung präsentiert, wobei ein besonderes Augenmerk der Gegenwartskunst gilt. Zudem gibt das Aargauer Kunsthaus regelmässig Publikationen heraus. Ein innovatives und breites Vermittlungsangebot lädt zu einer differenzierten und lustvollen Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst ein.

Das Aargauer Kunsthaus gilt als Kompetenzzentrum für Schweizer Kunst. Seine Sammlung liefert immer wieder eine gute Ausgangslage für Ausstellungen, in denen Themen aus der Schweizer Kunstgeschichte umfassend dargestellt werden wie aktuell in der Sonderausstellung zum Surrealismus in der Schweiz. Die Begleitpublikation versteht sich als Standardwerk zum Surrealismus in der Schweiz. 

Das Aargauer Kunsthaus ist eine Public-private Partnership und die Institution wird vom Kanton Aargau und vom Aargauischen Kunstverein getragen. Dieser zählt zu den grössten und engagiertesten Kunstvereinen der Schweiz.

www.aargauerkunsthaus.ch

Aktuelle Ausstellungen

Jean Viollier, L'épouvantail charmeur III, 1928, Öl auf Leinwand, 71 x 51 cm
Association des Amis du Petit Palais, Genève
© 2018, ProLitteris, Zürich
Foto: Patrick Goetelen, Genève
Meret Oppenheim, Sonne, Mond und Sterne, 1942 (B15), Öl auf Leinwand, 48 x 51 cm
Privatbesitz, Bern
© 2018, ProLitteris, Zürich

Surrealismus Schweiz
1.9.2018 – 2.1.2019

Surrealismus – ein magischer, verheissungsvoller Begriff. Wir denken an die schmelzenden Zifferblätter von Salvador Dalí, die Traumfiguren von René Magritte oder die geheimnisvollen Landschaften von Max Ernst. Aber gibt es einen Schweizer Surrealismus? Diese erste grosse Übersichtsausstellung zum Thema beantwortet die Frage mit 400 ausgesuchten Werken von rund 60 Schweizer Künstlerinnen und Künstlern.

Der Surrealismus hat sich im Paris der 1920er-Jahre im Kreis um den Schriftsteller André Breton entwickelt. Im Unterschied zu anderen avantgardistischen Strömungen zeichnet er sich weniger durch einen erkennbaren Stil, als durch eine künstlerische Haltung aus. Verdrängte Themen, Ängste und Wünsche werden in Anlehnung an Freuds Psychoanalyse und mittels Techniken wie der écriture automatique zum Vorschein gebracht.

Verschiedene Schweizer waren an der Entwicklung des Surrealismus beteiligt, sei es als Vorläufer (Hans Arp, Paul Klee) oder als Mitglieder der surrealistischen Bewegung in Paris (Serge Brignoni, Alberto Giacometti, Meret Oppenheim, Kurt Seligmann, Gérard Vulliamy, Isabelle Waldberg). Andere entwickelten ihr Œuvre in der Schweiz. Als Mitglieder von progressive Künstlergruppen wie der Gruppe 33 oder der Allianz – Vereinigung Moderner Schweizer Künstler bildeten sie die Gegenstimme zum konservativen Kulturklima der 1930er-Jahre.

Die Ausstellung führt anschaulich in die Geschichte des Schweizer Surrealismus ein und fordert das Publikum in einem zweiten Teil zu einem Rundgang durch neun atmosphärische Themenräume auf. Ausgewählte Positionen späterer Generationen machen deutlich, wie die Errungenschaften des Surrealismus die Kunst bis heute prägen.

Nach Aarau reist die Ausstellung in modifizierter Form nach Lugano ins Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI). 

Installationsansicht der Ausstellung «On the Road» im Aargauer Kunsthaus (5.5. – 23.9.2018), CARAVAN Club, gestaltet von Ortreport.
Foto: ullmann.photography
Installationsansicht der Ausstellung «On the Road» im Aargauer Kunsthaus (5.5. – 23.9.2018), mit Werken von Noha Mokhtar.
Foto: ullmann.photography

On the Road
10 Jahre CARAVAN – Ausstellungsreihe für junge Kunst
5.5. – 23.9.2018

2018 feiert die CARAVAN-Ausstellungsreihe zur Förderung junger Kunstschaffenden ihr zehnjähriges Jubiläum. Dieser runde Geburtstag bietet Anlass für die Sonderschau On the Road in der Form eines «Parcours de CARAVAN».

Samstag 22.9., 14 – 21 Uhr

10 Jahre CARAVAN!
Wir feiern

Am 22. September 2018 laden wir Sie ein, mit uns den 10. Geburtstag der CARAVAN-Reihe zu feiern!

Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm im Rahmen der Ausstellung On the Road: «Zu viel oder zu wenig?» In einem Podiumsgespräch wird über den Stellenwert von junger Kunst im Museum diskutiert. Anschliessend heisst es «Spot on!» mit den On the Road-Kunstschaffenden. Es finden Performances und ein Konzert statt und zum Ausklang gibt es Musik und Drinks – so, wie es sich für einen runden Geburtstag gehört. Feiern Sie mit uns?

Detaillierte Informationen finden Sie auf der anlässlich des Jubiläums eigens lancierten neuen Webplattform: caravan.aargauerkunsthaus.ch

Installationsansicht der Ausstellung «Bilder für alle. Druckgrafik und Multiples von Thomas Huber 1980–2018» im Aargauer Kunsthaus (5.5. – 11.11.2018).
Foto: René Roetheli, Baden

Bilder für alle
Druckgrafik und Multiples von Thomas Huber 1980 – 2018
5.5. – 11.11.2018

Die Sonderausstellung Bilder für alle ist dem grafischen Schaffen des Künstlers Thomas Huber (*1955 in Zürich, lebt und arbeitet in Berlin) gewidmet. Seit über dreissig Jahren arbeitet Huber an einem Œuvre, in dessen Mittelpunkt das Bild steht.

Huber bebilderte unter anderem die Bibliothek des Aargauer Kunsthauses. Neben der Malerei hat die Grafikproduktion für den Künstler einen sehr hohen Stellenwert: In den letzten 36 Jahren hat Huber etwa 130 Blätter (Grafiken, Multiples und Plakate) produziert. Diese sind in die über 40 bestehenden Werkgruppen des Künstlers eingebunden. Das grafische Werk hat Huber kontinuierlich weiterentwickelt – etwa durch die Verwendung vieler verschiedener Drucktechniken wie Lithografie, Radierung, Aquatinta, Kupferstich, u. a.

Die Überblicksausstellung zum gesamten grafischen Schaffen Thomas Hubers zeigt die grosse Vielfalt an Darstellungen und Techniken, welche das reiche Potenzial, aber auch die Grenzen der Bildlichkeit ausloten.

Aargauischer Kunstverein

Der Aargauische Kunstverein wurde 1860 mit dem Ziel gegründet, eine attraktive Sammlung von Schweizer Kunst aufzubauen, ein Museum zu gründen und das Verständnis für bildende Kunst zu fördern. Heute bietet er mit dem Aargauer Kunsthaus einen Ort der Begegnung und lebendigen Auseinandersetzung mit bedeutenden Kunstwerken.

Aargauischer Kunstverein